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Skoda-Entwicklungschef Frank Welsch im Interview

Vier Fragen, Herr Welsch

Skoda-Entwicklungschef Frank Welsch über die Technik, Assistenz- und Sicherheitssysteme des neuen Superb.

 

Herr Dr. Welsch, Skoda bezeichnet den neuen Superb als den "besten Skoda aller Zeiten". Was ist so besonders am neuen Flaggschiff?

Welsch: Die Erwartungen unserer Kunden steigen, und wir beobachten, dass sich immer neue anspruchsvolle Kundengruppen für ein Skoda-Automobil entscheiden. Deren Erwartungen möchten wir gerecht werden. Der Superb der neuen Generation zeigt, wo Skoda heute steht, er zeigt die Design- und Ingenieurskompetenz der Marke.

Für Ihr Topmodell greifen Sie auf den Modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns zurück. Welche Vorteile bietet Ihnen das in der Entwicklung?

Welsch: Der MQB erlaubt es uns, Automobile mit modernster Technik und großer Angebotsvielfalt anzubieten. Auf Basis des MQB konnten wir mit dem neuen Superb einen Riesenschritt nach vorne gehen. Denken Sie beispielsweise an die Vielfalt der Antriebe, die Assistenzsysteme und das Angebot bei Infotainment und Connectivity.

Stichwort Assistenz- und Sicherheitssysteme – auch hier gibt es viel Neues.

Welsch: Assistenzsysteme haben bei Skoda immer auch etwas mit unserem Simply-Clever-Leitspruch zu tun. Da sind die beiden Regenschirme, dazu kommt die herausnehmbare LED-Taschenlampe im Kofferraum oder der Cupholder mit spezieller Ausformung, um PET-Flaschen beim Fahren einhändig öffnen zu können. Und schließlich die technischen Systeme, die bereits in der Serienausstattung enthalten sind, wie die elektronische Stabilitätskontrolle mit integrierter Multikollisionsbremse oder der Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion. Optional gibt es etwa den adaptiven Abstandsassistenten, den erstmals bei Skoda erhältlichen Stauassistenten, den Notfallassistenten oder den proaktiven Insassenschutz.

Der neue Superb ist um bis zu 30 Prozent sparsamer und gleichzeitig leistungsstärker. Wie war das möglich?

Welsch: Wir geben dem Superb eine neue Generation direkteinspritzender Turbomotoren mit 88 kW (120 PS) bis 206 kW (280 PS) mit auf den Weg. Verbrauchsreduzierende Technologien wie Start-Stopp und Rekuperation sind serienmäßig. Hinzu kommen Innovationen wie das aktive Zylindermanagement. Und wir haben weiter an Gewicht und Luftwiderstand gearbeitet. Der neue Superb ist um bis zu 75 Kilogramm leichter als sein Vorgänger.

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