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Skoda Kodiaq RS (2018)

Power-SUV kommt mit 240 Diesel-PS

Auf dem Auto Salon in Paris feiert der Skoda Kodiaq RS seine Publikumspremiere. Doch schon jetzt macht der heiße SUV auf sich aufmerksam. Nicht nur, weil wir die ersten Erlkönig-Bilder haben, sondern auch, weil Skoda einen Nürburgring-Rekord aufgestellt hat.

14.06.2018 Holger Wittich

So umrundete der Kodiaq RS mit Rennfahrerin Sabine Schmitz am Steuer die Grüne Hölle in 9:29,84 Minuten - ein Rekord für siebensitzige SUV über die Ring-Distanz von 20,832 Kilometer.

Kodiaq RS leistet 239 PS

Die sportliche Version des Kodiaq basierst natürlich auch auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und erhält den aus dem Konzernbruder VW Tiguan bekannten Zweiliter-Biturbo-Diesel. Dieser leistet im Kodiaq 239 PS und stemmt 500 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Derart potent rennt der VW in 6,5 Sekunden auf Tempo 100. Der Kodiaq RS wird mit ähnlichen Werten aufwarten und ist damit nach dem 245 PS starken Octavia RS das zweitstärkste Modell der Tschechen. Insbesondere die starke RS-Kauf-Quote (20 Prozent) hat Skoda bewogen, auch von dem Kodiaq eine RS-Version anzubieten.

Skoda Kodiaq L&KTopversion vorgestellt

Das Allrad-Modell zeigt sich optisch entsprechend aufgerüstet: Die Frontschürze erscheint ein wenig aggressiver, der Grill könnte matt schwarz abgesetzt sein, die seitlichen Schweller sind ebenfalls modifiziert. Auch am Heck gibt es keine Änderungen an der RS-Schürze. In den ohnehin schon kräftigen Radkästen hausen 19 Zoll große Räder im Turbinenlook mit Breitreifen. Dahinter lugen rot lackierte Bremssättel der optimierten Bremsanlage inklusive RS-Logo hervor.

Preis nicht unter 47.000 Euro

Ansonsten verfügt der Kodiaq RS über eine optimierte Abgasanlage, die auch einen satten Sound produzieren soll. Das DCC-Fahrwerk sorgt für die sportliche Dynamik, während sich das ESP zurückhalten wird. Im Inneren dürfen sich Fahrer und Beifahrer über Sportsitze sowie ein Sportlenkrad freuen. Überwiegend ist das Interieur in Schwarz gehalten, nebst diversen Alu-Applikationen und RS-Logos. Selbstverständlich kommen auch in dem Sport-SUV die bekannten Infotainment- und Assistenzsysteme wie Tempomat mit Abstandsradar, Spurwechselassistent oder City-Bremssystem zum Einsatz.

Aktuell kostet der Kodiaq in der Basisausführung ab 32.090 Euro und als Sportline-Version mit dem Zweiliter-TDI und 190 PS ab 43.110 Euro. Wir schätzen, dass der Skoda Kodiaq RS nicht unter 47.000 Euro erhältlich sein wird.

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