SLK 55 AMG

Abgespecktes Sondermodell

Foto: Daimler-Chrysler 14 Bilder

Mercedes bringt ab Juli eine besonders sportliche Sonderserie des SLK 55 AMG zum Preis von 107.300 Euro auf den deutschen Markt. Das betont puristische Sondermodell basiert auf dem SLK 55 AMG Ultimate Experience Asia, der eigens für Lifestyle-Events im Rahmen von Formel 1-Rennen in Asien aufgelegt wurde.

Statt 360 PS haben die AMG-Mannen dem Achtzylinder-Roadster 400 PS eingehaucht, das maximale Drehmoment steigt von 510 auf 520 Nm. Eine modifizierte Ansaugluftöffnung, Sportluftfilter und neu entwickelte Fächerkrümmer sind darüber hinaus Garant für den sportlichen Charakter.

Den Spurt auf 100 km/h soll der Sonderling in 4,5 Sekunden hinlegen, die Serie erreicht 4,9 Sekunden. Tempo 200 soll nach 15,5 Sekunden (Serie: 17,2 Sekunden) erreicht sein. Als Medium zur Kraftübertragung setzt Mercedes auf die AMG-Siebengang-Automatik mit manuellem Fahrprogramm, dessen Gänge der Fahrer via Alu-Schaltpaddel am Lenkrad anwählen kann. Für die adäquate Verzögerung sorgt eine Sportbremsanlage mit größeren Verbundbremsscheiben an der Vorderachse. Diese werden von 19 Zoll große Leichtmetallfelgen im AMG-Style verdeckt, die mit Reifen der Größe 235/35 vorne und 265/30 an der Hinterachse bezogen sind. Ohne Aufpreis kann der Kunde auch spezielle Sportreifen ordern.

Variodach adieu: Der SLK auf Diät

Um an die Grenzen der Fahrphysik zu gehen, bietet der SLK ein Gewindefahrwerk inklusive einstellbarer Stoßdämpfer. Eine Domstrebe im Motorraum soll zudem für zusätzliche Steifigkeit bei höherer Querdynamik sorgen.

In Sachen Gewicht wurde der SLK einer Diät unterzogen. So ersetzt ein festes Carbon-Hardtop in Schwarz das Variodach und ermöglicht auch durch den Verzicht der Dach-Hydraulik eine Gewichtsersparnis von rund 45 Kilogramm - insgesamt bringt das Modell 1.495 Kilo auf die Waage. Optisch bleibt der AMG-SLK weitgehend ein AMG-SLK. Die vorderen CFK-Kotflügel sind breiter ausgestellt, die Frontschürze kommt im typischen Design des Mercedes-Tuners daher, am Heck prangen die verchromten Auspuffendrohre. Im Innenraum wird der sportliche Touch konsequent fortgeführt: Sportschalensitze ohne Airbags in schwarzem Perlvelours mit AMG-Logo ersetzten das Serien-Gestühl. Dazu setzten das Leder-Sportlenkrad sowie diverse Carbon-Zierteile Akzente.

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