Smart-Chef glaubt an Sanierungserfolg

Foto: Mitsubishi

Der Chef der angeschlagenen Daimler-Chrysler-Tochter Smart, Ulrich Walker, sieht die Kleinwagenmarke im laufenden Sanierungsprogramm auf Kurs.

"Der Ausbau unseres Händlernetzes geht zügig voran. Die Zahl unserer Händler ist weltweit um 20 Prozent auf über 1.100 gestiegen", sagte Walker am Dienstag (28.2.) auf dem Autosalon in Genf. Allerdings habe sich die "stürmische Großwetterlage" im europäischen Kleinwagensegment, unter der Smart leidet, nicht verändert. Es werde aber alles getan, um die gesteckten Ziele im laufenden Jahr und 2007 zu erreichen. "Auch in diesem Segment gibt es einen Markt für ein klassenloses Auto."

Daimler-Chrysler hatte im Frühjahr 2005 Smart ein 1,1 Milliarden Euro teures Sanierungsprogramm verordnet, um die Marke 2007 erstmals in die schwarzen Zahlen zu bringen. Jede dritte Stelle wurde abgebaut, wichtige Funktionen wie der Vertrieb stärker in die Mercedes-Gruppe integriert. 2005 verkaufte Smart weltweit 143.000 Fahrzeuge.

Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob der neue Daimler-Chrysler-Konzernchef Dieter Zetsche an Smart festhalten will. Im Auftrag des Autokonzerns sondiert eine Investmentbank derzeit mögliche Kooperationen mit anderen Herstellern. Mehrere Anfragen sind inzwischen eingegangen. Zuletzt war Zetsche mit positiven Aussagen zu Smart zitiert worden, die nicht auf eine schnelle Trennung von der Krisenmarke deuten.

Der neue Zweisitzer, der im nächsten Jahr vorgestellt wird, werde voraussichtlich auf dem amerikanischen Markt eingeführt. "Es ist derzeit wahrscheinlicher, dass wir eine Entscheidung pro USA als dagegen treffen werden", sagte Zetsche in einem Interview. Smart präsentiert in Genf mehrere Sondereditionen und eine Hybrid-Studie.

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