Smart droht neues Ungemach

Foto: Smart

Daimler-Chryslers Kleinwagensparte Smart droht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" noch tiefer in die Krise zu steuern. Smart habe bislang Verluste von 2,6 Milliarden Euro eingefahren, und in diesem Jahr sollten
Sanierungskosten von 1,2 Milliarden sowie ein Verlust von 400 Millionen Euro hinzukommen.

Der Gesamtverlust dürfte nach den Angaben gegen Ende des Jahres noch über diesen 4,2 Milliarden Euro liegen. Denn der Verkauf des neuen Vier-Sitzers Smart Fourfour laufe extrem schlecht. Im ersten Quartal wurden nach Angaben des Blattes von dem Modell nur 14.500 Fahrzeuge verkauft. Damit sei das Absatzziel von 80.000 Fahrzeugen in diesem Jahr wohl nicht mehr zu erreichen.

Das Kleinwagensegment schrumpft, und die Konkurrenten offerieren hohe Rabatte, schreibt der "Spiegel" weiter. Smart steckt in einer strategischen Falle. Wenn die Marke nicht ebenfalls hohe Preisnachlässe gewährt, bleibt der Absatz weit unter Plan. Bietet Smart dagegen hohe Rabatte, würde dies die Vertriebskosten erhöhen. In beiden Fällen werde der Verlust über die bereits geplanten 400 Millionen Euro steigen.

Zur Startseite
Die neue Ausgabe als PDF
Beliebte Artikel Betriebsrat Eingung über Smart-Jobs Smart-Sanierung Erste Jobs gestrichen
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen TTP Tuning Porsche Cayman GT4 Fahrbericht Sportscars & Tuning Umbruch in der Tuning-Branche Tuner in der WLTP-Falle Puritalia Berlinetta Puritalia Berlinetta Sport-Coupé mit 965-Hybrid-PS
SUV Suzuki Jimny 2018 Fahrbericht 4. Generation Suzuki Jimny (2018) In Deutschland vorerst wohl nicht mehr verfügbar Land Rover Discovery SVX IAA 2017 Land Rover Discovery SVX Ende vor Anfang
Oldtimer & Youngtimer 02/2019, 1987 Buick GNX Versteigerung Buick GNX von 1987 Coupé mit 8,5 Meilen für 177.000 Euro verkauft 04/2012, Mercedes G-Klasse Mercedes G-Klasse Historie 40 Jahre Mercedes G