Sondermodell

25 Jahre Saab Cabriolet

Foto: Saab 21 Bilder

Es gehört mittlerweile zu den wertstabilsten Youngtimern der Cabrio-Klasse: Das Saab 900 Cabriolet wurde 1983 auf der Frankfurter IAA als Studie vorgestellt. Saab feiert das Jubiläum mit einem Sondermodell.

Das Sondermodell nennt sich in den USA Saab 9-3 2.0T Convertible Special Edition und ist ab Januar 2009 für einen Einstandspreis ab 46.725 Dollar (37.377 Euro) zu haben. In Deutschland trägt das Sondermodell den Namenszusatz Spring Edition und wird ebenfalls von dem 210 PS-Zweiliter-Turbomotor angetrieben. Als Farben stehen drei Sonderlacke zur Wahl: Bright Champagne, Jet Black und Carbon Grey. Zur Serienausstattung gehören der vom Turbo X bekannte Grill in Matt-Chrom, Carbonelemente im Innenraum sowie eine zweiflutige Auspuffanlange. Die Turbo X-Felgen sind optional erhältlich.

Mehr als 250.000 Saab-Cabrios in 25 Jahren

Das Saab 900 Cabriolet wurde damals in Zusammenarbeit mit der auf Cabrio-Umbauten spezialisierten American Sunroof Company aus Kalifornien, USA, entwickelt. Die Studie sorgte für Aufsehen und starkes Medieninteresse. Die Frage lautete nach der IAA nur nach "Wann?", denn dass das 900 Cabrio kommt, galt nach dem furiosen Auftritt als sicher.

Die Interessenten mussten allerdings noch drei Jahre warten, bis die ersten Exemplare des Beaus in den Showrooms der Händler standen. Der Ansturm war enorm, die ersten 400 Stück für den US-amerikanischen Markt waren schnell ausverkauft bis Ende des Jahres 1986 konnte die gesamte Produktion bis ins Jahr 1989 verkauft werden.

Erstes Cabrio von Saab: Auf Jahre ausverkauft

Die Facelifts der Limousine (1987 und 1988) galt dann auch für das Cabriolet: Eine flachere, aerodynamisch optimierte Front mit schräg gestellten Scheinwerfern und flacherer Motorhaube, neue wasser-/ölgekühlten Turboladern sowie neue Achsen, eine nun auf die Hinterräder wirkende Handbremse, Einführung eines anderen Lochkreises und optionalem ABS. 1988 lief bereits das 10.000. Cabrio von den Bändern in Trollhättan.

1993 liefen die letzten Limousinen vom Band, das erste Saab-Cabriolet wurde noch bis 1994 gebaut. Nach der Übernahme durch GM war die zweite Generation des Saab 900 das Ergebnis der ersten Kooperation mit GM/Opel. Einige Qualitätsprobleme kratzten am Dauerläufer-Image des Saab 900. Vor allem der Antriebsstrang, die bremsen und die schwache Heizung sorgte im kühlen Norden für Verstimmung.

1994 wurde der viertürigen Limousine ein Zweitürer und das Cabriolet zur Seite gestellt. Die dritte Generation (1998) bekam 1998 einen neuen Namen und hieß fortan 9-3. Nach fünf Jahren Bauzeit wurde 2002 die aktuelle Baureihe vorgestellt, die seither nicht mehr als Schräghecklimousine zu haben ist. Stattdessen umfasst die Modelpalette nun zum ersten Mal eine Stufenhecklimousine und Kombi sowie Cabrio.

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