Tesla Roadster Space X Weltall Screenshot Space X / Screenshot
Tesla Roadster Space X Weltall Screenshot
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Der Tesla Roadster im Weltall

Starman erfolgreich in den Weltraum geschossen

Die erste Falcon-Rakete von SpaceX ist erfolgreich ins All gestartet. An Bord ist ein neuer Tesla Roadster als Test-Nutzlast nebst kleiner Geschenke für Außerirdische. Hier alle Infos.

Tesla-Gründer und SpaceX-Besitzer Elon Musk ließ es sich via Instagram nicht nehmen, einen weiteren Passagier seiner Falcon-Rakete zu benennen. Am Steuer des Tesla Roadsters sitzt Starman, ein Puppe im Space-X-Raumanzug. Mit „Starman“ will Musk wohl an einen Song von David Bowie erinnern, denn schließlich ertönt auch schon vor dem Start der SpaceX-Rakete dessen Song „Space Oddity“. Bleibt nur die Frage nach dem Warum? Auch dazu hat Musk eine einfache Erklärung: „Ich liebe den Gedanken an ein Auto, das wahrscheinlich endlos durch das Weltall driftet und in ein paar Millionen Jahren vielleicht von einer außerirdischen Spezies entdeckt wird.“ Auch aus diesem Grund wurde dem Elektroauto wohl eine CD beigelegt, auf der sich allerhand Informationen über die menschliche Rasse befinden. Brauchen die Außerirdischen nur noch einen Computer mit CD-Laufwerk.

Tesla kreist eine Milliarde Jahre um die Sonne

Übrigens: Der Start der Falcon Heavy, der leistungsfähigsten Trägerrakete der Welt, wurde auf dem SpaceX-Youtube-Kanal live übertragen, und kann dort nun komplett angeschaut werden.

Tesla Roadster Space X Weltall Screenshot
Space X / Screenshot
Dieser Tesla fährt dort, wo noch nie zuvor ein Autos gefahren ist - im Weltall. Wobei "Fahren" vermutlich das falsche Wort ist.

Von Cape Canaveral in Florida aus hat die 70 Meter hohe Rakete ihre Reise angetreten. Das Startgewicht der Falcon Heavy macht dem Namen der Rakete alle Ehre: 1.420 Tonnen hat Musk ins All gefeuert. Der an der Spitze der Rakete angebrachte Tesla Roadster soll fortan auf einer Umlaufbahn um die Sonne gleiten und auch in die Nähe des Mars gelangen. Der Jungfernflug der Rakete sollte schon 2013 erfolgen, musste aber mehrmals verschoben werden. Sie soll in einem elliptischen Orbit um die Sonne kreisen und dabei auch auf der Erde-Mars-Hohmann-Bahn am Mars vorbeiführen. Während Musk behauptet, dass die Rakete eine Milliarde Jahre stabil auf dieser Bahn kreist, sehen das Experten durchaus kritisch.

Entgegen dieser Vermutung lief das Projekt soweit beinahe reibungslos. Lediglich die Antriebseinheiten sorgten für schlechte Nachrichten in Sachen „Sapce-Recycling“. Eigentlich sollten alle drei Triebraketen wieder auf der Erde landen, nachdem sie ihre Fracht ins All befördert hatten. Und während die beiden seitlichen Antriebsstufen gleichzeitig den Weg zurück nach Cappe Canaveral fanden, sollte die Kern-Antriebseinheit auf einer autonomen Plattform im Ozean landen. Bedauerlicherweise krachte das Raketen-Teil ins Meer.

Mit dem rund 1,3 Tonnen schweren Tesla Roadster ist die Rakete bei weitem nicht ausgelastet. Für eine Reise zum Mars seien laut SpaceX 16,8 Tonnen möglich, für den erdnahen Orbit sogar 63,8 Tonnen. Allein in diesem Jahr plant Musk noch bis zu 30 weitere Raketenstarts und außerdem den Bau einer noch größeren Rakete.

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