Nordschleife, Nürburgring, Geschwindigkeits-Begrenzung aufgehoben Capricorn Nürburgring GmbH
Nürburgring - Nordschleife - Umbau - Quiddelbacher Höhe - Flugplatz
Nürburgring-Nordschleife - Flugplatz - Umbau - Asphalt - 12/2015
Nürburgring-Nordschleife - Flugplatz - Umbau - Asphalt - 12/2015
Nürburgring-Nordschleife - Flugplatz - Umbau - Asphalt - 12/2015 12 Bilder

Speed-Limits auf der Nordschleife aufgehoben

Wieder freie Fahrt auf dem Nürburgring

Der Nürburgring hat die 2015 eingeführten Geschwindigkeitslimits auf der Nordschleife wieder aufgehoben. Die Strecke hat sich jedoch ein bisschen verändert, und das nicht nur für die Fahrer.

Endlich. Dieses Wort wird man in diesen Tagen oft hören, wenn es um den Nürburgring geht: Die Betreibergesellschaft Capricorn Nürburgring GmbH hat die 2015 eingeführten Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Wirkung zum 2. April 2016 aufgehoben.

Diese betrafen die Streckenabschnitte Flugplatz, Schwedenkreuz und die Döttinger Höhe. Dort war nach dem schweren Unfall von Jann Mardenborough ein Limit von 250 bzw. 200 km/h eingerichtet worden.

Nürburgring-Nordschleife - Flugplatz - Umbau - Asphalt - 12/2015
capricorn Nürburgring GmbH
Neu asphaltiert: Der Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe / Flugplatz erhielt eine neue Asphalt-Decke.

Nürburgring erhält Lizenzen von der FIA und dem DMSB

Der Nürburgring erhielt die für den Fortbestand des Motorsports so wichtigen Lizenzen sowohl vom Automobil-Weltverband FIA, als auch vom Deutschen Motorsport Bund. Mit der Erteilung sind sowohl die Langstrecken-Meisterschaft VLN als auch das 24-Stunden-Rennen 2016 gesichert. Auch die Boliden der WTCC dürfen damit an den Start gehen. Die FIA-Lizenz der Kategorie drei gilt hierbei für drei Jahre.

"Wir konnten uns davon überzeugen, dass die Nordschleife vollumfänglich den Vorgaben von FIA und DMSB entspricht. Der gemeinschaftlich abgestimmte Maßnahmen-Katalog wurde vom Nürburgring vorbildlich umgesetzt", sagt DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck.

Neuer Asphalt für die Fahrer und neue FIA-Zäune für die Fans

Am Streckenlayout hat sich indes nichts geändert, wohl aber an der Beschaffenheit des Asphalts und an den Sicherheitseinrichtungen für Zuschauer. Die Streckenabschnitte Flugplatz und Quiddelbacher Höhe wurden auf einer Länge von 500 Metern komplett neu asphaltiert. Zusätzlich errichtete der Nürburgring eine Zuschauer-Sperrzone am Streckenabschnitt Schwedenkreuz; an der Döttinger Höhe sowie am Streckenabschnitt Flugplatz wurden neue FIA-Zäune aufgebaut.

Mit der Aufhebung der Geschwindigkeits-Begrenzungen sind auch wieder Rekordfahrten auf dem Nürburgring möglich. Der schwedische Hersteller Koenigsegg hat angekündigt, mit dem One:1 den bestehenden Rekord des Porsche 918 Spyder einstellen zu wollen.

In unserer Bildergalerie zeigen wir die Arbeiten an der Nürburgring-Nordschleife.

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