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Sperrminorität von Niedersachsen bei VW bleibt erhalten

Niedersachsen will VW-Aktien verkaufen

Zur Sanierung seines Haushaltslochs strebt das Land Niedersachsen einen Verkauf von VW-Anteilen an, will dabei aber nicht unter die wichtige Marke von 20 Prozent kommen.

Niedersachsen denkt über einen Verkauf von VW-Anteilen nach. Das Land will aber auf alle Fälle mindestens 20 Prozent an dem Autobauer halten. Das sagte der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) am Montag in Hannover.

Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) sagte, es könne über den Verkauf von VW-Aktien diskutiert werden, sollte sich durch die "Integration" von Porsche und VW der 20-Prozent-Anteil des Landes erhöhen. Einen Beschluss dazu gebe es nicht. Um wie viele Aktien es sich handeln könnte, sagte Möllring nicht. "Das ist alles Spekulation."

Bei VW gilt bei wichtigen Entscheidungen in der Hauptversammlung eine Sperrminorität von 20 Prozent. Niedersachsen hält aktuell knapp über 20 Prozent und hat damit faktisch ein Vetorecht. Nach Angaben der Regierung hält das Land derzeit 59 Millionen Aktien an VW. Ein Prozent seien derzeit rund 215 Millionen Euro wert.

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