Spionage-Affäre

Entscheidung vertagt

Foto: FIA

Wie die FIA am Mittwoch (5.9.) bekannt gab, soll am 13. September eine weitere Sitzung des Weltrats einberufen werden. Eigentlich war für diesen Tag geplant, über das endgültige Urteil in der Spionage-Affäre zu verhandeln.

Neue Beweise seien der Grund für die Planänderung, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten FIA-Pressemitteilung. Ob die Beweise McLaren-Mercedes belasten oder entlasten, wollte die FIA noch nicht mitteilen. Der englisch-deutsche Rennstall, der im Fall einer Verurteilung mit Punktabzug bis hin zum Ausschluss aus der WM rechnen muss, wurde zu der Sitzung eingeladen, um sich zu den neuen Erkenntnissen zu äußern. Im Falle einer Verurteilung könnte McLaren anschließend noch einmal in Berufung gehen.

Die Frage ist natürlich, ob die FIA nun doch noch Beweise gefunden hat, dass McLaren die internen Ferrari-Dokumente bei der Entwicklung des eigenen Autos verwendete. Schon in einem ersten Urteil Ende Juli wurde McLaren schuldig gesprochen, in Besitz der Interna gewesen zu sein. Von einer Bestrafung wurde damals allerdings abgesehen, weil eine eventuelle Vorteilnahme nicht bewiesen werden konnte. FIA-Präsident Max Mosley ließ die Entscheidung auf Druck aus Italien noch einmal überprüfen.

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