Sportwagen-Neuzulassungen Januar 2017

Kaltstart für die Sportwagen-Zunft

Jaguar F-Type, Chevrolet Corvette, Lamborghini Huracán, Porsche 911 Turbo S, Ferrari 488 Spider Foto: Rossen Gargolov 36 Bilder

Das Sportwagenjahr 2017 beginnt mit einem Dämpfer. Die Neuzulassungen brachen im Vergleich zum Vorjahr drastisch ein. An der Spitze tummeln sich mit Audi TT, Porsche 911 und Ford Mustang die üblichen Verdächtigen.

Schlechter hätte der Start ins neue Sportwagenjahr kaum laufen können. Im Januar 2017 zählte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nur 2.035 neu zugelassene Sportwagen, die sich auf 35 Sportskanonen mit mindestens einer Neuzulassung verteilen.

Der Anteil der sportlichen Autos betrug gerade einmal 0,8 Prozent am Gesamtmarkt. Im Vorjahr sah alles noch ganz anders aus. Im Januar 2016 hatten sich laut KBA noch 3.618 Sportwagen ein neues Kennzeichen bei den Zulassungsstellen abgeholt. Anteil damals: 1,7 Prozent. Während der Sportwagenmarkt zu Jahresbeginn also schrumpfte, legten die Neuzulassungen (+ 10,5 %) auf insgesamt gut 241.400 Fahrzeuge zu.

Gleiche Reihenfolge an der Spitze wie im Januar 2016

Audi TT (- 58,2 %), Porsche 911 (- 24,8 %) und Ford Mustang (- 44 %) konnten sich der Negativspirale nicht entziehen und büßten allesamt gewaltig ein. Trotzdem belegten die drei Sportwagen die Spitzenpositionen im Segment. Der TT verbuchte 420 Neuzulassungen (Januar 2016: 1.004). Dahinter reihte sich der Elfer ein (407 Neuzulassungen). Mit Respektabstand folgte Fords Pony Car (280 Neuzulassungen). In dieser Rangfolge startete das Sportwagenjahr bereits 2016. Und es endete auch so.

Aus den Top 10 flog das Mercedes E-Klasse Coupé. Dagegen sicherten sich Mercedes SLK/SLC (244 Neuzulassungen), Porsche Boxster (109), Porsche Cayman (68), Mercedes-AMG GT (66), Chevrolet Camaro (60) sowie Audi R8 und Mercedes SL (beide 58) einen Rang unter den besten zehn Sportwagen.

Audi TT 2.0 TFSI Quattro, Frontansicht Foto: Rossen Gargolov
Der TT kam wie seine Sportkollegen schleppend ins Jahr.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

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