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So sinkt der Verbrauch im Winter

Sprit sparen wenn es kalt wird

Sprit sparen Foto: Shutterstock

Eine längere Kaltlaufphase und viele elektrische Helfer treiben im Winter den Kraftstoffverbrauch in die Höhe. Wer einige Regeln beherzigt, kann den Spritkonsum bis zu 30 Prozent senken.

15.10.2016 Henning Busse

Zügig losfahren

Das Warmlaufenlassen im Stand vergeudet nicht nur unnötig Sprit, wer dabei erwischt wird, zahlt 10 Euro Strafe. Am besten ist es, gleich loszufahren. Viel schneller und materialschonender erwärmt sich der Motor im mittleren Drehzahlbereich. Aufgepasst bei der Temperaturanzeige: Auch wenn sich das Kühlwasser schon im grünen Bereich befindet, ist der Motor noch nicht richtig warm. Denn das Kühlwasser erhitzt sich meist schneller als das Motoröl, und auf die Öltemperatur kommt es an, wenn es um den Verschleiß des Motors geht. Im Winter kann die Betriebstemperatur oft erst nach 20 Kilometern erreicht werden.

Kurzstrecke vermeiden

Eine zwei Kilometer lange Fahrt kostet viel Sprit. Denn in der Warmlaufphase braucht der Motor eine Menge Kraftstoff. Zudem kommt der Katalysator nicht richtig auf Betriebstemperatur, der Schadstoffausstoß steigt. Auch nimmt der Verschleiß des Motors zu. Besser zu Fuß gehen.

Stromfresser ausschalten

Wer viele elektrische Verbraucher im Winter einschaltet, treibt den Spritverbrauch nach oben. Laut einer Faustformel erhöht sich der Verbrauch pro 100 Watt um 0,1 Liter auf 100 Kilometer. Die Lüftung zum Beispiel hat eine Leistung von circa 170 Watt, ein HiFi-Verstärker sogar von bis zu 400. Die Sitzheizung benötigt rund 100, die heizbare Heckscheibe 170 und die Frontscheibenheizung gar bis zu 540 Watt. Die elektrischen Helferlein sollten also nur dann ihren Dienst tun, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Regelmäßig warten

Wer bei der Wartung des Fahrzeugs spart, der zahlt beim Sprit wieder drauf. Denn verrußte Zündkerzen und ein verstopfter Luftfilter treiben den Verbrauch in die Höhe. Auch eine richtig ­gewartete Bremsanlage und eine korrekte Fahrwerksgeometrie senken den Kraftstoffverbrauch. Außerdem ist zu niedriger Luftdruck in den Pneus nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Die Reifen verschleißen schneller und haben einen höheren Rollwiderstand, was den Spritkonsum ansteigen lässt.

Vorausschauend fahren

Vor allem im Stadtverkehr sollten Autofahrer mit Gas- und Bremspedal behutsam umgehen. Denn wer ständig beschleunigt und wieder abbremst, vernichtet viel Energie. Besser ist es, im ­Verkehr ruhig mitzuschwimmen. Ähnliches gilt für Landstraßen und Autobahnen: Auch hier spart vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren mit wenigen Bremsmanövern Sprit.

Motor aus

Verfügt das Auto nicht über eine moderne Start-Stopp-Automatik, gilt folgende Regel: An jeder Ampel, an jedem Bahnübergang und im Stau ist der Motor abzustellen. Das spart viel Kraftstoff, selbst wenn es nur für kurze Zeit ist. Dem Anlasser schadet das nicht. Aber nach dem Abstellen des Motors die Zündung wieder einschalten, damit etwa die Beleuchtungsanlage, die Wischer oder Blinker weiterarbeiten.

Auto entrümpeln

Ob Gepäckträger oder ein voller Kofferraum: Was unnötig Gewicht oder Luftwiderstand erhöht, ­steigert auch den Kraftstoffverbrauch. Überflüssiges sollte so bald wie möglich wieder in Garage oder Keller verschwinden.

Gute Planung

Wer nicht zu einer bestimmten Zeit ankommen muss, sollte stauträchtige Tagesabschnitte meiden. Ist das nicht möglich, besser auf einem kleinen Umweg ruhig dahinrollen als im Stau unnötig Benzin zu verbrennen.

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