Spritverbrauch - Dachgepäckträger sind Spritfresser

Vollbeladen steigt der Spritverbrauch enorm

Dachgepäck, Dachträger Foto: Daimler

Wer demnächst voll beladen, mit Dachgepäckträger, Fahrrädern auf dem Dach und eingeschalteter Klimaanlage in den Urlaub startet, darf sich auf einen um rund 37 Prozent höheren Spritverbrauch einstellen.

auto motor und sport hat im Praxistest am Beispiel eines Mercedes GLK herausgefunden, wie stark sich höheres Gewicht und Gepäck auf dem Dach auf den Verbrauch auswirken.

Dachlasten sind der größte Verbrauchstreiber

Demnach ist Gepäck auf dem Dach der größte Verbrauchstreiber, während das zusätzliche Gewicht von Fahrgästen und Gepäck im Kofferraum vergleichsweise wenig Einfluss auf den Verbrauch nimmt. Zwei Personen plus 300 Kilogramm Ballast erhöhten den Verbrauch um nur 5,2 Prozent. Der Grund ist, dass nicht das Gewicht, sondern vor allem der Gegenwind den Verbrauch am stärksten beeinflusst. Die Kraft des Windes wächst dagegen exponentiell, weshalb ein Fahrzeug bei Tempo 120 zwei Drittel seiner Energie darauf verwenden muss, die Windkraft zu überwinden.

Deshalb ist der zusätzlich montierte Dachträger mit Fahrrad und Gepäckbox der größte Verbrauchstreiber. Im Test stieg der Benzinverbrauch um 18,2 Prozent. Die eingeschaltete Klimaanlage schlägt mit weiteren 3,2 Prozent zu Buche. Wichtig ist auch der richtige Reifendruck. Der Testwagen verbrauchte bei 0,7 bar geringerem Reifendruck 6,6 Prozent mehr Benzin. Vollbeladen, mit Dachgepäck, Fahrrad, eingeschalteter Klimaanlage und zu niedrigem Reifendruck summierte sich der Mehrverbrauch im Text auf 37 Prozent.

Etwas sparen können Autofahrer, indem sie Gepäck und Fahrrad auf einem Heckgepäckträger verstauen. Durch die bessere Aerodynamik verbraucht der Gepäckträger am Heck knapp 14,9 Prozent mehr Kraftstoff, im Vergleich zu den 18,2 Prozent mit Dachgepäck.

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