Staatshilfe

US-Autobauer fordern 50 Milliarden

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Die notleidenden US-Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler rufen angesichts immer dramatischerer Kapitalprobleme nach neuen Staatshilfen in Milliardenhöhe. Die drei Hersteller benötigen laut US-Medien kurzfristig 50 Milliarden Dollar (39 Mrd Euro).

Bei einem Autogipfel in Washington hätten die Konzerne am Donnerstagabend (6.11.) von Spitzenpolitikern rasche Hilfe in dieser Höhe erbeten.

Rund 25 Milliarden Dollar bräuchten die Hersteller, um zahlungsfähig zu bleiben, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag. Noch einmal so viel Geld sei akut für Beiträge zur Krankenversicherung der Beschäftigten nötig. Das Kapital könne unter anderem durch zinsgünstige Notenbank-Kredite gewährt werden, hieß es unter Berufung auf Insider. Im Gegenzug hätten die Hersteller eine Beteiligung des Staates an den Konzernen angeboten.

Allein die Opel-Mutter GM und Ford haben im ersten Halbjahr gemeinsam Verluste von mehr als 27 Milliarden Dollar erlitten. Bei der Vorlage neuer Quartalszahlen werden am Freitag von Experten neue Milliardenlöcher erwartet. Beide Hersteller dementieren bisher Insolvenzgerüchte.

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