Studie

Nur Unfallschäden machen Kasse

Kraftfahrzeug-Betriebe machen nach einer Branchenstudie nur noch mit der Reparatur von Unfallfahrzeugen nennenswerte Gewinne. Beim Neuwagenverkauf und beim Service lasse sich dagegen immer weniger verdienen.

Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch (10.3.) veröffentlichten Studie von Mummert Consulting (Hamburg) und dem FAZ-Institut in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa. Das Geschäft mit der Unfallreparatur sorge zwar nur für ein Zehntel der Umsätze im deutschen Kfz-Gewerbe - doch jeder zweite Euro des Gewinns werde hier erwirtschaftet.

Für die Kfz-Betriebe nehme die Bedeutung der Reparaturen sogar noch zu: Je schlechter das Geschäft mit Neuwagen und in anderen Geschäftsfeldern laufe, um so wichtiger würden die Gewinne aus dem Geschäft mit Unfall-Reparaturen. Vor allem vertragsgebundene Werkstätten seien auf einen solchen Ausgleich wirtschaftlich angewiesen: Sie erledigten fast zwei Drittel aller Unfallreparaturen, während freie Werkstätten nur auf 29 Prozent kämen. Der Rest wird nach dem Ergebnis der Studie in Eigenregie repariert.

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