Studie

US-Autokonzerne weit hinter Japanern

Die US-Autokonzerne General Motors, Ford und die zu Daimler-Chrysler gehörende Chrysler Group verdienen einer Studie zufolge pro Auto im Schnitt rund 2.400 Dollar weniger als ihre japanischen Wettbewerber Toyota, Honda und Nissan.

Der enorme Rückstand gehe vor allem auf hohe Rabatte und niedrigere Durchschnittspreise zurück sowie auf Unterschiede bei Design, Produktion und Arbeitskosten. Die am Montag (2.10.) vorgestellte Studie wurde vom angesehenen amerikanischen Automobilexperten Jim Harbour verfasst.

Im vergangenen Jahr habe Toyota 2.985 Dollar mehr je Auto verdient als General Motors, 2.165 Dollar mehr als Ford und 1.570 Dollar mehr als Chrysler. Die Studie bescheinigte GM in diesem Jahr erhebliche Fortschritte. Chrysler sei dagegen in diesem Jahr zurückgefallen.

Der durchschnittliche Umsatz pro Auto der drei Anbieter aus Detroit lag mit 21.597 Dollar je Auto um elf Prozent unter dem Wert der Japaner von 24.289 Dollar. Der Hauptgrund für diesen Unterschied seien die starken Rabatte sowie der hohe Anteil der Verkäufe an Mietwagenfirmen und andere Flottenabnehmer, die 25 Prozent der Autos abnehmen.

Durch eine stärkere Vereinheitlichung von Plattformen, Karosserien und Teilen könnten Milliardenkosten eingespart werden. Toyota habe in den vergangenen fünf Jahren durch vereinheitlichte Komponenten rund 1.000 Dollar je Auto gespart, hieß es.

General Motors, Ford und Chrysler benötigten auch mehr Arbeiter pro Auto als die japanischen Konkurrenten. Der Bericht verwies auch auf die Unterschiede bei Ferien und Feiertagen. Hinzu kämen viel höhere Kosten für die Krankenkassen der Betriebsangehörigen und Rentner.

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