Subaru WRX STI S209

345 PS pure Boxer-Power

Subaru WRX STi S209 Foto: Subaru 15 Bilder

Auf der Detroit Auto Show 2019 präsentiert Subaru den neuen WRX STI S209. Der auf 200 Exemplare limitierte Sportler holt 345 PS aus dem legendären 2,5 Liter großen Turbo-Boxer-Motor EJ25.

Subaru Viziv Performance Concept
Das wird der neue Subaru WRX 45 Sek.

Subaru präsentiert das auf 200 Exemplare limitierte Sondermodell WRX STI S209. 345 PS kitzelt der exklusiv für den amerikanischen Markt entwickelte Japaner aus seinem 2,5 Liter großen Turbo-Boxer-Motor. Der in Kiryu, Japan, produzierte WRX ist der erste von STI (Subaru Tecnica International) entwickelte Subaru, der in den USA verkauft wird. STI blickt mittlerweile auf eine 19-jährige Geschichte von Sondermodellen zurück, die ausschließlich für den japanischen Markt produziert wurden. Das erste Modell, der S201, ging im Jahr 2000 an den Start.

In puncto Breite hat der S209 um rund vier Zentimeter auf 1,84 Meter gegenüber dem Standard-WRX STI zugelegt. Typisch WRX sind die weit ausgestellten Radläufe, die mit speziellen Kiemenelementen enden. Zur Wahl stehen zwei Außenfarben: World Rally Blue Pearl und Crystal White Pearl. Die BBS-Felgen können je nach Außenfarbe in grau (bei blauer Außenfarbe) oder gold (bei weißer Außenfarbe) bestellt werden. Auf dem Heckdeckel thront wie gewohnt ein gewaltiger Flügel. Eine Etage tiefer an der Hinterachse kommen 265/35 Dunlop-Reifen auf 19 Zoll großen Felgen zum Einsatz, die eine Querbeschleunigung von über 1,0 g verkraften sollen.

Vom Rennwagen in die Serie

Subaru WRX STi S209 Foto: Subaru
Ein gewaltiger Heckflügel darf natürlich nicht fehlen.

Für den Vortrieb des Allradlers kommt der legendäre und gründlich überarbeitete 2,5 Liter große Turbo-Boxer-Motor EJ25 mit 345 PS zum Einsatz. Seine Leistungssteigerung resultiert aus einer größeren Turbine, einem größeren Verdichter und dem auf maximal 1,24 bar gesteigerten Ladedruck. Die dazu passende sportliche Verzögerung bietet die Sechskolben-Brembo-Bremsanlage. Unter dem Chassis sorgen zudem speziell entwickelte Bilstein-Dämpfer für eine maßgeschneiderte Federung. Direkt vom 24 Stunden-Nürburgring-Rennwagen übernommen wurden sämtliche Spoiler und der Heckflügel sowie das Kohlefaser-Dach.

Das neu angepasste SI-Drive-System bietet drei Fahrmodi: „Intelligent“ für eine verbrauchsoptimierte Fahrt inklusive defensiver Leistungsabgabe; „Sport“ für eine optimierte Leistungs-Balance und „Sport Sharp“ für das Maximum an Leistung und die besten Beschleunigungswerte. Die Ingenieure aus dem Hause STI empfehlen die Einstellung „Sport“ für Rennstreckeneinsätze, da aufgrund der etwas geringer aggressiven Leistungsabgabe eine signifikant höhere Fahrzeugkontrolle gewährleistet ist. In welchem der 200 Exemplare der Fahrer gerade sitzt, erkennt er an einer Plakette auf der Mittelkonsole. Preise werden erst zur Markteinführung Ende 2019 kommuniziert.

STI-Sondermodelle im limitierter Auflage

Subaru WRX STI S208 Foto: Subaru
Die WRX STI S208-Modelle sollen per Losverfahren vergeben werden.

Bereits auf der Tokio Motor Show 2017 zu sehen war der WRX STI in der Sonderspezifikation S208. Von diesem wurden nur 450 Exemplare aufgelegt. Da WRX-Sonderserien stets sehr begehrt sind, wurde bei überhöhter Nachfrage per Losverfahren über die Vergabe entschieden. Zu haben war er nur in Japan. Gleiches gilt für den ebenfalls von STI verfeinerten VRZ STI Sport, von dem es nur 100 Exemplare gibt.

Der WRX STI S208 glänzt unter anderem durch sein aus Karbon gefertigtes Dach, ein neu abgestimmtes Fahrwerk sowie einer weiter gesteigerten Motorleistung. Konkrete Angaben bleibt Subaru schuldig, aber schon der S207-Vorgänger brachte aus seinem Zweiliter-Turboboxer 323 PS und 431 Nm Drehmoment an den Start.

Der BRZ STI Sport tritt zwar auch nach diesem Upgrade nicht mit mehr Leistung an, dafür soll die Fahrwerksabstimmung auf noch mehr Handlichkeit getrimmt worden sein. Dazu gibt es eine Sonderlackierung in „Cool Grey Khaki“.

XV- und Impreza-Ausblick

Subaru stellt Offroadfähigkeiten heraus 1:19 Min.

Ebenfalls in Tokio wurden zwei Konzepte auf Basis des XV und des Impreza gezeigt. Das XV Fun Adventure Concept soll die Offroad-Tauglichkeit des Crossovermodells stärker herausarbeiten. Dazu wurde der XV dezent höhergelegt, mit neuen Beplankungen an Front, Heck und den Flanken versehen und mit einem Dachgepäckträger bestückt. In den Radhäusern drehen sich schwarz gehaltene Leichtmetallfelgen mit grob profilierten Reifen.

Wie ein mögliches Sportmodell des Impreza unterhalb des WRX aussehen könnte, zeigt die Studie Impreza Future Sport Concept.

Subaru Impreza Future Sport Concept
Sport unterhalb des Impreza WRX 1:03 Min.

Die Studie wurde tiefergelegt und erhielt neue Schürzen an Front und Heck. Aus dem Heckdiffusor lugt zudem ein mittig angeordnetes doppelendrohr. Die Leuchten rundum wurden abgedunkelt.

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