Suzuki Ignis Stefan Baldauf
Suzuki Ignis, Concept Car, 2015, Tokyo Motor Show
Suzuki Ignis, Concept Car, 2015, Tokyo Motor Show
Suzuki Ignis, Concept Car, 2015, Tokyo Motor Show 10 Bilder

Preise Suzuki Ignis

Rückkehr als Crossover ab 11.900 Euro

Mit dem Ignis meldete sich bei Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2015 ein Kleinwagen zurück, der die Marke über viele Jahre prägte. Der Neustart als Kleinst-Crossover ist in Deutschland für Januar 2017 anvisiert.

Den kennt man doch: In Japan hieß er Swift SE-Z, in Deutschland einfach Ignis (lat. Feuer). Der kleine SUV wurde in zwei Generationen von 2000 bis 2007 gebaut und war mit Allrad- oder Frontantrieb erhältlich. Mit dem Nachfolger Suzuki SX4 war die Ära des Ignis beendet. Auf der 44. Tokyo Motor Show (30.10. bis 8.11.2015) stellte Suzuki den neuen Ignis vor: Ein kompakter Crossover, der mit seinem Vorgänger nur noch den Namen gemein hat.

Suzuki Ignis startet ab 11.900 Euro

Ganz klar, der neue Ignis soll den Spagat zwischen Stadt- und Landleben schaffen. Auffällig: Die Sitzposition ist relativ hoch und vermittelt genau dieses Gefühl von Übersicht, das SUV-Fahrer an ihren Fahrzeugen so schätzen. Ein Raum-Riese ist der Ignis bei einer Länge von 3,68 Metern (Radstand 2,44 Meter) nicht, wer als Fahrer nicht größer als 1,90 Meter ist kriegt auf der Rückbank dennoch bequem zwei weitere Erwachsene unter. Als Antwort auf Renault Twingo, VW Up und Co. darf man in Sachen Materialqualität keine Wunder erwarten. Im Cockpit dominiert vor allem Hartplastik. Sauber verarbeitet und Pflegeleicht. Die Europa-Modelle, die in Paris debütierten, sollen ab Anfang 2017 noch ein wenig Feinarbeit im Innenraum erhalten. Ergonomie und Gestaltung sind aber komplett gelungen. Vom wenig geschmackvoll eingerichteten Vorgänger trennen den neuen Ignis in dieser Disziplin Welten!

Ein weitere Pluspunkt, den in dieser Klasse nicht alle Konkurrenten vorzuweisen haben, ist die flexible Rücksitzbank. Die lässt sich in der Neigung verstellen und bei Bedarf eine gute Handbreit verschieben. Damit lässt sich der nicht sehr große, dafür aber sehr tiefe Kofferraum (267 Litern, 204 Liter beim Allrad-Modell).beträchtlich erweitern. Genau Angaben zum entsprechenden Platzgewinn durch das Verschieben der Rücksitze liegen leider noch nicht vor.

Zum Start tritt das Ignis-Topmodell mit einem ein Liter großen Turbo-Dreizylinder an, der 112 PS bzw. ein maximales Drehmoment von 170 Newtonmeter aus den Brennkammern feuert. Auf kann 90 PS und 120 Newtonmeter kommt der 1.2-Liter-Dualjet-Vierzylinder, der mit einem stufenlosen CVT-Getriebe und dem Micro-Hybridsystem SHVS gekoppelt ist. Zumindest fürs Topmodell ist auf Wunsch auch ein Allradantrieb zu haben. In Deutschland ist der Ignis nur mit dem 90-PS-Benziner zu haben. Zum Markstart im Januar legt Suzuki zusätzlich die üppig ausgestatteten Sondereditionen „Intro Edition“ und „Intro Edition+“ auf. Außerdem ist der neue SUV in den Varianten „Basic“, „Club“, „Comfort“ und „Comfort+“ erhältlich. Die Preise für den neuen Suzuki Ignis starten bei 11.900 Euro. Die Allradversion startet ab 15,710 Euro

Suzuki präsentiert Exponate für Tokyo

Nicht nur der Ignis, sondern auch andere Autos wurden von Suzuki in Tokio präsentiert. Das Motto des Themenstandes auf der Tokyo Motor Show lautete „SUZUKI NEXT 100“. Im Jahr 2020 feiert Suzuki das 100-jährige Jubiläum und zeigt bereits jetzt, in welche Richtung es für neue Produkte und Technologien gehen soll. Mighty Deck ist ein Konzept-Minicar mit offener Ladefläche und Stoffdach.

Der „Air Triser“ ist ein dreireihiger Minivan mit drehbaren Sitzen und Lounge-Funktionialität. Als Schrägheck-Limousine mit Platz für vier Erwachsene und Gepäck wird der Baleno vorgestellt. Am 15. Oktober steht bereits der Escudo, in Europa als Vitara bekannt, als Allrad-SUV beim Händler.

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