Tarfifstreit

Warnstreiks fortgesetzt

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall am Freitagmorgen (30.1.) ihre Warnstreiks fortgesetzt. In Betrieben in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Thüringen legten zu früher Stunde mehr als 3.000 Beschäftigte für kurze Zeit die Arbeit nieder.

Im Laufe des Tages sind nach Gewerkschaftsangaben bundesweit weitere Aktionen geplant. Schwerpunkt ist Baden-Württemberg, wo mehr als 50.000 Beschäftigte dem Aufruf der IG Metall folgen wollen.

Bereits kurz nach Mitternacht ließen 300 Beschäftigte bei Stabilus in Koblenz die Arbeit für eine Stunde ruhen. Bei den Firmen Otis und Faurecia im niedersächsischen Stadthagen hätten sich rund 2.300 Metaller an den Aktionen beteiligt, sagte IG Metall-Sprecher Detlev Kunkel. Beim Autobauer Karmann in Osnabrück legten rund 300 Mitarbeiter der Nachtschicht die Arbeit kurzfristig nieder. Auch 150 Mitarbeiter des Siemens-Generatorenwerks Erfurt folgten dem Warnstreik-Aufruf der IG Metall.

Im Laufe des Tages soll es im Saarland, in Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und in Thüringen weitere Protestaktionen geben. Bereits am Donnerstag hatten sich rund 16.000 Arbeitnehmer in mehreren Bundesländern an den Warnstreiks beteiligt.

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