Tata stoppt nach Protesten Bau von Nano-Fabrik

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Das "billigste Auto der Welt" wird für den indischen Autobauer Tata Motors immer teurer. Das Unternehmen stoppte am Dienstag (2.9.) unter Hinweis auf massive Proteste der Bevölkerung die Arbeiten an der Fabrik, die ursprünglich bereits von Oktober an das Modell Tata Nano herstellen sollte.

Tata erwäge die Produktion des Nano an anderen Standorten und die Verlegung des Werks, hieß es. Hinter den seit Monaten andauernden Protesten stehen Bauern, die ihr Land für das Fabrikgelände aufgaben. Sie sehen sich nicht angemessen entschädigt und von ihrem Land verdrängt. Der Nano zum Preis von 100.000 Rupien (heute rund 1.550 Euro) war Anfang des Jahres als billigstes Auto der Welt vorgestellt worden. Tata hatte in die Fabrik in der Stadt Singur bereits umgerechnet mehr als 230 Millionen Euro investiert.

In den vergangenen Tagen hatten dem Unternehmen zufolge die Proteste und auch Drohungen gegen das Personal massiv zugenommen. Nach Darstellung von Tata erschienen deswegen immer mehr beschäftigte nicht mehr zur Arbeit. Da sich keine Verbesserung der Lage abzeichne, werde nun an der Verlegung der Fabrik gearbeitet. Auch zahlreiche Zulieferer hatten bereits Millionen in Produktionsstätten in Nähe des Nano-Werks investiert.

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