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Technik Einschlafwarner: E-Klasse im Kampf gegen Sekundenschlaf

Einschlafwarner gegen Sekundenschlaf E-Klasse im Kampf gegen Sekundenschlaf

Immer wieder geistern Horrornachrichten von Unfällen durch Sekundenschlaf durch die Medien. Mercedes nimmt dem gefährlichen Mikro-Nickerchen in der E-Klasse den Schrecken.

Neu ist die Idee eines automatischen Einschlafwarners nicht. Seit Jahren wird bei Autoherstellern aus dem In- und Ausland geforscht, um dem Sekundenschlaf seine oftmals katastrophalen Folgen zu nehmen. Während sich die meisten Forschungen bisher mit den Augen und speziell mit Pupillen und Lidschlag des Fahrers beschäftigten, setzt Mercedes beim Fahrverhalten an. VDO Siemens war vor Jahren einer der ersten, der für Lastwagen einen Einschlafwarner vorstellte: mit einer Infrarotkamera wurden Augen, Kopfhaltung, Blickrichtung und Lidschlag überwacht.

Das intelligente Auto behält rund 70 Parameter ständig im Blick

Ganz anders bei den aktuellen Mercedes-Modellen der E- und S-Klasse, die seit rund einem Jahr auf dem Markt sind. Hier mustern jeweils über 70 Sensoren das Fahrverhalten des Piloten am Steuer – ganz ohne Kamera. Neben Tempo, Längs- und Querbeschleunigung erfasst das System unter anderem Lenkradbewegungen, Blinker- und Pedalbetätigungen sowie bestimmte Bedienhandlungen und äußere Einflüsse wie Seitenwind oder Fahrbahnunebenheiten. Als besonders aussagekräftig hat sich die Beobachtung des Lenkverhaltens erwiesen. Denn ein übermüdeter Autofahrer hat Mühe, die Spur präzise einzuhalten. Intensive Tests der Mercedes-Ingenieure mit über 500 Autofahrern zeigten, dass dieser Effekt bereits in einer frühen Phase der beginnenden Müdigkeit auftritt - in der Regel oft vor dem gefährlichen Sekundenschlaf.

Auf dem Weg zum unfallfreien Fahren

Nach wenigen Kilometern hat sich die Bordelektronik so auf die Fahrgewohnheiten des Piloten eingestellt. Kommt es davon abweichend infolge von Unachtsamkeit zu ruckartigen Lenkbewegungen und Auffälligkeiten an den rund 70 Parametern, kalkuliert das intelligente Auto, dass dem müden Fahrer der Sekundenschlaf droht und es gibt eine optische und akustische Warnmeldung. Bei den Schwaben trägt das System den Namen "Attention Assist".

Möglich wird die Einschätzung des Fahrers durch einen neuen, besonders empfindlichen Lenksensor, den Mercedes erstmals in der neuen Mercedes E-Klasse einsetzt. Der Attention Assist überwacht den Fahrzustand zwischen  80 und 180 km/h. "Eine Vision vom unfallfreien Fahren ist in absehbarer Zeit wohl nicht zu verwirklichen, aber wir sind auf einem guten Weg", so Christian Früh, bei Mercedes zuständig für die Entwicklung von Bremsen und Fahrerassistenzsystemen.

Unfallrisiko verdoppelt sich nach vier Stunden Fahrzeit

Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass auf Autobahnen zwischen 15 und 25 Prozent aller schweren Verkehrsunfälle auf übermüdete Autofahrer zurückzuführen sind. Bei Langstreckenfahrten in der Dunkelheit oder unter gleichbleibenden Bedingungen und langen Geradeausfahrten ist das Risiko des Sekundenschlafs am größten, weil dadurch die Aufmerksamkeit des Fahrers nachlässt und die Monotonie die Gefahr des Einschlafens zusätzlich steigert. Untersuchungen zeigen, dass sich die Reaktionszeit von Autofahrern schon nach vier Stunden Nonstop-Fahrt um 50 Prozent verlängern kann. Das Unfallrisiko verdoppelt sich nach einer solchen Fahrzeit, und nach sechs Stunden steigt es sogar um mehr als das Achtfache an. Übrigens: Wenn das System warnt, gibt es nur eine Lösung: Schlafen. Frische Luft, laute Musik, Fahrtwind oder aufputschende Getränke bringen nur kurzfristig den erwünschten Erfolg – gefährlich ist es obendrein - lebensgefährlich.

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