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Teeni-Star wird Paparazzi-Opfer?

Der jüngste Autounfall von Teenager-Star Lindsay Lohan (19) ist nach Polizeiangaben nicht durch Paparazzi verursacht worden. "Sie spielten keine Rolle", wurde Polizei-Sprecher Scott Gage am Mittwoch von der "Los Angeles Times" zitiert.

Eine Sprecherin der Schauspielerin hatte den Unfall zuvor als ein
"weiteres Beispiel für die Gefährdung durch Paparazzi" dargestellt. Lohan war am Dienstag (4.10.) in Hollywood mit ihrem Mercedes auf einen Lieferwagen aufgefahren. Zunächst hieß es, sie sei von Fotografen verfolgt worden. Der Fahrer des Lieferwagens wurde im Krankenhaus behandelt. Lohan und eine Beifahrerin zogen sich nur leichte Verletzungen zu. Durch den Aufprall war der Airbag in Lohans Auto aufgegangen.

Ende Mai war Lohan leicht verletzt worden, als ein Paparazzo in Beverly Hills ihr Auto rammte. Nach diesem Unfall kündigten Staatsanwaltschaft und Polizei in Los Angeles eine schärfere Verfolgung aufdringlicher Schnappschussjäger an. Erst am Freitag hatte der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger ein neues Gesetz unterzeichnet, das höhere Geldstrafen bei kriminellen Handlungen von Paparazzi vorsieht.

Foto-Agenturen reagierten mit Empörung auf die Äußerungen von Lohans Sprecherin, dass Paparazzi in den jüngsten Unfall verwickelt waren. "Wieder werden wir zu Sündenböcken gemacht", sagte Arnold Cousart von der Agentur JFX der "Los Angeles Times".

Auf der Leinwand hat Lohan mehr Glück am Steuer. In dem Teenie-Film "Ein toller Käfer startet durch" spielt sie eine hoch begabte Rennfahrerin.

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