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Tesla Model Y (2019)

Rein elektrisches Crossover-Modell

Tesla Model Y Foto: Tesla 12 Bilder

Tesla baut seine Modellpalette kräftig aus. Auf einer Aktionärsversammlung zeigte Tesla-Boss Elon Musk ein erstes Bild vom neuen Tesla Model Y.

09.08.2017 Holger Wittich 3 Kommentare

Dass Tesla das Model Y, einen Crossover-SUV, als vierte Baureihe auf den Markt bringen wird, ist nicht neu. Bereits 2015 hatte Musk das Model Y per Twitter angekündigt. Und auch Teslas Technik-Vorstand JB Straubel schlug im Jahr 2016 in die gleiche Kerbe und kündigte ein entsprechendes E-Auto auf Basis des Model 3 an.

Tesla Model X, SUV, 10/2015 Foto: Tesla
Das Model X mit Flügeltüren - das Model Y erhält diese ungewöhnliche Türkonfiguration nicht.

Tesla Model Y steht auf Model X-Plattform

Ursprünglich hat es von Tesla-Boss Elon Musk geheißen, das Model Y sollte nicht auf der Plattform des Model 3 stehen. Stattdessen baue Tesla eine eigene Plattform auf, die nicht mehr über eine 12-Volt-Batteriearchitektur verfüge und deutlich preiswerter zu produzieren sei. Hier lag der Schluss nahe, dass der kalifornische E-Auto-Bauer eine Plattform mit 48 Volt Spannung kreiert.

Jetzt rudert Musk zurück und erklärte, dass ihn sein Team überzeugt habe, dass das Model Y auf der Plattform des Model 3 aufbauen wird, auch um das Modell schneller auf den Markt zu bringen. Das bedeute, dass Model Y habe „ein relativ niedriges Technik- und Produktions-Risiko. Ein genaues Datum für den Marktstart nannte er nicht.

Auch wird das Model Y nicht im Tesla-Werk in Freemont vom Band rollen, dort so Musk, “platzen wir aus allen Nähten„. Mindestens drei neue Werke plant der Tesla-Boss und schließt auch in Zukunft wegen der hohen Nachfrage zehn bis 20 Werke nicht aus. Denn, die Nachfrage nach dem Model Y soll die Nachfrage nach dem Model 3 nochmals deutlich übertreffen. Dieser hat aktuell über 400.000 Bestellungen und offiziell eine Wartezeit von mindestens 12 Monaten.

Tesla Truck Teaser Neuer Tesla-Masterplan Laster und Fahrdienst geplant

Kein kostenloses Laden mehr

Das erste Bild des Model Y zeigt noch nicht viel von dem neuen Modell, immerhin scheint sich das Styling an der aktuellen Formensprache der Marke zu orientieren. Aber auch das ist kein Wunder. Die Motorhaube weist die typischen Sicken auf, die pfeilförmig zur Front mit schmalen Scheinwerfern auslaufen. Eine coupéhafte Dachlinie ist zu sehen. Außenspiegel fehlen, hier liebäugelt Musk immer mit Kameras, vielleicht haben sich die amerikanischen Behörden bis zum Launch durchgerungen, hier die gesetzlichen Vorgaben zu finalisieren. Gerüchten zu folge soll es auch wieder Flügeltüren geben, diese sind in der Produktion jedoch sehr teuer. Wir gehen von einem klassischen Konzept mit vier konventionellen Türen aus.

Technisch dürfte das neue Model Y sich am Model 3 orientieren – bis auf die Antriebseinheit der neuen Plattform. Dass heißt: Auto-Pilot, spartanischer Innenraum und großer Touchscreen. Die Reichweite: Mindestens 500 Kilometer. Der Preis: Mindestens 30.000 US-Dollar, wobei die Neukunden nicht mehr kostenlos an den Tesla-Chargern aufladen können.

Ford is killing S-E-X – jetzt folgt S-3-X-Y

Warum aber ausgerechnet Tesla Model Y? Dahinter steht ein Plan von Elon Musk, den leider Ford schon beim Model 3 durchkreuzt hat. Dieses Fahrzeug sollte ursprünglich Model E heißen. Doch Ford hat erfolgreich sein Markenrecht an dem Namen durchgesetzt. “Ford is killing sex„, erkläre Musk damals in Anlehnung an seine Baureihenbezeichnungen: Model S, Model E und Model X. Dann wurde alles anders. Nachdem aus S-E-X schon S-3-X wurde, wird nun aus S-3-X bald S-3-X-Y. Allerdings steht auch hier wieder ein Konflikt mit Ford ins Haus. Dann auch das Model Y wurde zwischen 1932 und 1937 von Ford produziert.

Tesla Model 3 (2018)Produktionsengpässe bremsen E-Auto
Neuester Kommentar

@Elektra

Ihr Kommentar wird langsam langweilig, ein bisschen mehr Mühe und kreativität, als denselben Kommentar immer und immer wieder in minimal abgewandelter Form erneut hinzuklatschen, hätte ich Ihnen, als passionierten Tesla Fahrer der Oberschicht, schon zugetraut.

Während Sie allerdings damit beschäftigt sind, Ihren Tesla S sauber zu schlecken, haben Sie wohl leider keine Zeit mehr gefunden, sich darüber zu Informieren, inwieweit Stickoxide, die bekanntermaßen vorrangig von Dieselfahrzeugen stammen (zumindest in Straßennahen Bereichen), den menschlichen Körper bzw. dessen Atemwege tatsächlich schädigen (und vor Allem, bei welcher Konzentration!).

Elektraffe 10. August 2017, 12:28 Uhr
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