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Tesla Model Y (2019)

Produktion des kompakten Elektro-SUV im November 2019

Tesla Model Y Foto: Tesla 12 Bilder

Tesla baut seine Modellpalette kräftig aus. Auf einer Aktionärsversammlung zeigte Tesla-Boss Elon Musk ein erstes Bild vom neuen Tesla Model Y. Laut Insidern startet die Produktion des neuen Crossover-Modells „Y“ im November 2019.

12.04.2018 Holger Wittich, Gregor Hebermehl

Dass Tesla das Model Y, einen Crossover-SUV, als vierte Baureihe auf den Markt bringen wird, ist nicht neu. Bereits 2015 hatte Musk das Model Y per Twitter angekündigt. Und auch Teslas Technik-Vorstand JB Straubel schlug im Jahr 2016 in die gleiche Kerbe und kündigte ein entsprechendes E-Auto auf Basis des Model 3 an.

Tesla Model X, SUV, 10/2015 Foto: Tesla
Das Model X mit Flügeltüren - das Model Y erhält diese ungewöhnliche Türkonfiguration nicht.

Tesla Model Y ab November 2019

Ursprünglich hat es von Tesla-Boss Elon Musk geheißen, das Model Y sollte nicht auf der Plattform des Model 3 stehen. Stattdessen baue Tesla eine eigene Plattform auf, die nicht mehr über eine 12-Volt-Batteriearchitektur verfüge und deutlich preiswerter zu produzieren sei. Hier lag der Schluss nahe, dass der kalifornische E-Auto-Bauer eine Plattform mit 48 Volt Spannung kreiert.

Jetzt rudert Musk zurück und erklärte, dass ihn sein Team überzeugt habe, dass das Model Y auf der Plattform des Model 3 aufbauen wird, auch um das Modell schneller auf den Markt zu bringen. Das bedeute, dass Model Y habe „ein relativ niedriges Technik- und Produktions-Risiko. Ein genaues Datum für den Marktstart nannte er nicht. Allerdings haben sich zwei nicht näher genannte Insider gegenüber der Nachrichten-Agentur Reuters geäußert: Das Model Y soll ab November 2019 vom Band laufen. Aktuell nimmt Tesla für die Model-Y-Produktion Angebote von Zulieferern entgegen. Produktionsort ist das Tesla-Werk im kalifornischen Fremont. Dieses Werk kaufte Tesla Motors im Mai 2010 für 69 Millionen US-Dollar (aktuell umgerechnet zirka 56 Millionen Euro) von der NUMMI (New United Motor Manufacturing), einem Joint Venture zwischen GM und Toyota, aus dem sich GM während seiner Insolvenz 2009 zurückzog. In China baut Tesla das Model Y ab Ende 2021. Tesla selbst lehnt bisher eine Stellungnahme zu den durchgesickerten Informationen ab.

Auch wird das Model Y nicht im Tesla-Werk in Freemont vom Band rollen, dort so Musk, “platzen wir aus allen Nähten„. Mindestens drei neue Werke plant der Tesla-Boss und schließt auch in Zukunft wegen der hohen Nachfrage zehn bis 20 Werke nicht aus. Denn, die Nachfrage nach dem Model Y soll die Nachfrage nach dem Model 3 nochmals deutlich übertreffen. Dieser hat aktuell über 400.000 Bestellungen und offiziell eine Wartezeit von mindestens 12 Monaten.

Tesla Truck Teaser Neuer Tesla-Masterplan Laster und Fahrdienst geplant

Kein kostenloses Laden mehr

Das erste Bild des Model Y zeigt noch nicht viel von dem neuen Modell, immerhin scheint sich das Styling an der aktuellen Formensprache der Marke zu orientieren. Aber auch das ist kein Wunder. Die Motorhaube weist die typischen Sicken auf, die pfeilförmig zur Front mit schmalen Scheinwerfern auslaufen. Eine coupéhafte Dachlinie ist zu sehen. Außenspiegel fehlen, hier liebäugelt Musk immer mit Kameras, vielleicht haben sich die amerikanischen Behörden bis zum Launch durchgerungen, hier die gesetzlichen Vorgaben zu finalisieren. Gerüchten zu folge soll es auch wieder Flügeltüren geben, diese sind in der Produktion jedoch sehr teuer. Wir gehen von einem klassischen Konzept mit vier konventionellen Türen aus.

Technisch dürfte das neue Model Y sich am Model 3 orientieren – bis auf die Antriebseinheit der neuen Plattform. Dass heißt: Auto-Pilot, spartanischer Innenraum und großer Touchscreen. Die Reichweite: Mindestens 500 Kilometer. Der Preis: Mindestens 30.000 US-Dollar, wobei die Neukunden nicht mehr kostenlos an den Tesla-Chargern aufladen können.

Ford is killing S-E-X – jetzt folgt S-3-X-Y

Warum aber ausgerechnet Tesla Model Y? Dahinter steht ein Plan von Elon Musk, den leider Ford schon beim Model 3 durchkreuzt hat. Dieses Fahrzeug sollte ursprünglich Model E heißen. Doch Ford hat erfolgreich sein Markenrecht an dem Namen durchgesetzt. “Ford is killing sex„, erkläre Musk damals in Anlehnung an seine Baureihenbezeichnungen: Model S, Model E und Model X. Dann wurde alles anders. Nachdem aus S-E-X schon S-3-X wurde, wird nun aus S-3-X bald S-3-X-Y. Allerdings steht auch hier wieder ein Konflikt mit Ford ins Haus. Dann auch das Model Y wurde zwischen 1932 und 1937 von Ford produziert.

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Neuester Kommentar

Klar kommt Modell #4, auch wenn Modell #3 noch nichtmal außerhalb der USA fährt. Tesla ist die gelebte Blase, finanziert sich durch das regelmäßige Ankündigen von neuen Modellen, neuen Assistenten, und so weiter.

melaw 12. April 2018, 15:41 Uhr
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