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Tom Waits klagt gegen Opel

Der US-Sänger Tom Waits klagt wegen eines TV-Werbespots gegen Opel und dessen Werbeagentur McCann Erickson. Der Autohersteller soll mehrere Werbespots mit einer Gesangsstimme unterlegt haben, die der des Sängers zum Verwechseln ähneln soll.

Waits, der für die grundsätzliche Ablehnung jeder werblichen Nutzung seiner Musik bekannt ist, war mehrfach für die betreffende Kampagne angefragt worden und hatte abgelehnt. Die Werbeagentur habe darauf kurzerhand einen Stimmenimitator engagierten, um die Originalstimme des Künstlers nachzuahmen.

Die in Deutschland produzierten Werbespots wurden um die Jahreswende in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen ausgestrahlt.

Bereits im April diesen Jahres hatte sich Waits in einer Presseerklärung an seine Fans gewandt, von denen viele das Stimmdouble mit dem Original verwechselt hatten und bei denen angesichts des vermeintlichen Sinneswandels des streitbaren Musikers Verwirrung herrschte. Der Künstler versicherte darin, dass er weder mit der betreffenden Werbekampagne zu tun hatte, noch die langjährige Politik, seine Musik, seine Stimme und sein Abbild von jeder kommerziellen Werbung fernzuhalten, geändert habe.

Opels Muttergesellschaft General Motors reagierte daraufhin mit einer Presseerklärung in der es unter anderem hieß, man habe überhaupt nie an Waits gedacht oder gar beabsichtigt seine Stimme zu benutzen.

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