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Topliste Beschleunigung 0-100 km/h

79 Sportwagen unter vier Sekunden

BMW M4 GTS, Frontansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 79 Bilder

Leistungs- und Beschleunigungswerte sind für Sportwagen eine harte Währung. Wer sind die besten Sprinter auf 100 km/h? Wir haben die sport auto-Testdaten analysiert und die schnellsten je gemessenen Sportwagen herausgefiltert. Sie alle durchbrechen die 100-km/h-Mauer unter vier Sekunden.

26.09.2017 Andreas Haupt 14 Kommentare Powered by

Porsche, Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes, Audi, BMW: In unserer Topliste, die wir auf Basis der sport auto-Testdatenbank erstellen, tummelt sich das Who’s Who der Automobilbranche. Sie alle beschleunigen in unter vier Sekunden aus dem Stand bis auf Landstraßentempo. In dieser Zeitspanne schmieren wir uns nicht einmal ein Butterbrot.

Vier der gemessenen Sportwagen unterbieten sogar die Dreisekunden-Marke. Der Porsche 918 Spyder fliegt in 2,6 Sekunden auf 100 km/h. Für Lamborghini Aventador LP 700-4, Porsche 911 Turbo S (991 II) und Lamborghini Huracán LP 610-4 stoppt die Messuhr nach 2,9 Sekunden. Chapeau: Damit lässt sich auf der Stammtischrunde angeben.

Allradantrieb als Faustpfand

Was beim Beschleunigungswahnsinn von entscheidender Bedeutung ist: Allradantrieb. Zwei angetriebene Achsen bringen die Leistung einfach besser auf den Asphalt als nur eine. Einzig McLaren 675LT und Ferrari 488 GTB mischen mit Hinterradantrieb im Vorderfeld mit. McLarens limitierter Supersportwagen katapultiert sich in 3,0 Sekunden auf Tempo 100. Der Ferrari 488 GTB ist um eine Zehntelsekunde langsamer.

Schnellste Sportwagen der WeltIm Rausch der Höchstgeschwindigkeit

Eine entscheidende Rolle nimmt auch die Launch Control ein. Die Topautos setzen auf die Traktionshilfe. Eine Launch Control an Bord zu haben, reicht aber nicht. Springender Punkt: die Abstimmung. Sprich: Wie sensibel kann sich das System auf die Reibwerte zwischen Straße und Reifen einstellen, um das Drehmoment und die Drehzahl optimal aufs Asphaltband zu bringen? Ein bisschen Schlupf muss sein. Kein Schlupf, und der Sportwagen klebt praktisch auf dem Asphalt. Zu viel macht sich in Rauchschwaden bemerkbar.

Launch-Control-Versuche malträtieren Antriebsstrang

Wenn die Einstellung passt, erledigt die Launch Control den Powerstart praktisch von allein. Bremse durchtreten und den Gasfuß voll auf das Pedal, Drehzahl einpendeln lassen, Bremse lösen. Den Rest mixt die Elektronik aus Kennlinien, Sensordaten und Schalt-Automatisierung zusammen. Aufgepasst: Ständige Launch-Control-Versuche malträtieren den Antriebsstrang. Die Spreu vom Weizen trennt sich bei manuellen Getrieben. Aus Fahrersicht. Hier heißt es unter anderem den richtigen Druckpunkt der Kupplung zu finden und fix mit der rechten Hand zu sein.

So mancher Sportwagen unterbietet in unseren Tests sogar die Werksangabe. Zum Beispiel Lamborghinis Huracán. Andere wiederum erfüllen die Erwartungen nicht. Das Paradebeispiel ist der Nissan GT-R. Wie man es auch dreht und wendet: Die Werksangabe schaffte der Supersportwagen nur mit 485 PS. Alle anderen Varianten, sei es mit 530, 550 oder 570 PS verfehlten die Hausmarke in unseren Tests.

Wo sind Bugatti Veyron, Chiron, McLaren P1 und Ferrari LaFerrari? Oder die Koenigsegg-Bande? Berechtigte Frage. Den Veyron haben nur unsere Kollegen von auto motor und sport gemessen. In 2,7 Sekunden ließ der PS-Riese die 100er Marke hinter sich. Die restlichen Supersportwagen und Hypercars durften wir leider nie selbst messen. Deshalb sind sie kein Bestandteil unserer Geschichte. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die schnellsten Sportwagen der sport auto-Testgeschichte von null auf 100 km/h. Nochmals wollen wir an dieser Stelle betonen, dass es sich nur um Messdaten von sport auto handelt.

(Stand: 25. September 2017)

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Noch vergessen:
Radical RXC (460PS): 2,6s
Elemental RP1 (320PS): 2,9s

Vielleicht noch ein Klassiker mit Saugmotor:
BMW 130i (E81): 6,0s

ExigeE265 30. September 2017, 12:02 Uhr
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