Tops & Flops der Redaktion

Egoisten, Visionen und der große Schreck

Nissan GT-R Egoist Foto: Nissan 56 Bilder

Die sechste Woche des Jahres 2011 war wieder gespickt mit Themen, die in der Redaktion von auto motor und sport unterschiedliche Reaktionen auslösten. Die heftigsten Gefühlsäußerungen riefen hervor: Robert Kubica, Nissan GT-R Egoist, Ssangyong SUT-Concept und die amerikanischen Autofahrer.

In der zurückliegenden Woche gab es wieder einmal einige Aufreger und Überraschungen, die von  den auto motor und sport-Redakteuren nicht unkommentiert bleiben dürfen. Hier die Tops & Flops der Redaktion.

Die Woche begann mit einer Schreckensmeldung

Robert Kubica war am 6. Februar während einer  Rallye schwer verunglückt. Mutmaßungen gingen vom Schlimmsten aus, der Amputation der rechten Hand und der zwangsweisen Beendigung einer hoffnungsvollen Formel 1-Karriere.

Doch schnell liefen weitere Meldungen über den Ticker ein, die die Kollegen und Kubica-Fans aufatmen ließen. Jetzt muss der sympathische Pole in Diensten des
Lotus Renault GP-Formel 1-Teams hart arbeiten, um wieder ins Cockpit zurückzukehren. Die Redaktion wünscht schnelle Genesung.

Wie wird aus einem 90.000 Euro- ein 180.000 Euro-Auto?

Diese Frage beantwortet Nissan mit dem Sondermodell GT-R Egoist - und schafft es damit vier Mal in die Flops dieser Woche. Die Hauptzutat für den ichbezogenen Japan-Supersportler ist  exzessiver Einsatz von selektiertem Rindsleder. Sogar die Karosseriesäulen, die Gurtschlösser und die Schweller werden mit der Haut bespannt. Zeitbedarf hierfür: Zwei volle Monate.

Da fallen die drei Tage, die ein japanischer Urushi-Meister (bei uns würde man ihn Lackierer nennen) für die Bepinselung des GT-R-Lenkrad-Emblems benötigt, nicht mehr ins Gewicht. Immerhin bekommt der Kunde ein ganz individuell abgestimmtes Paket geschnürt. Er kann unter 84 Farbkompositionen und 20 Ledersorten wählen und sogar die Soundanlage wird auf die Körpermaße des neuen Besitzers abgestimmt.

Roadster Radikal - BMW Vision ConnectedDrive

Einen Ausblick auf den Genfer Automobilsalon gibt BMW mit dem Concept Vision ConnectedDrive. Mit der spektakulären Studie wollen die Münchner zeigen, was in Zukunft dem Fahrer an Arbeit abgenommen werden kann - im Namen der Sicherheit. Sie prophezeien eine Verkehrswelt, in der Autos mit ihrer Umwelt kommunizieren und dem Fahrer umfassende Informationen liefern, etwa zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung und drohenden Crashs.

Manchen Redakteuren geht diese Vision zu weit. Sie wollen in einem Sportwagen lieber fahren als ständig informiert werden. Doch das Design des Concept Vision ConnectedDrive kommt bei allen gut an. Ob diese vielen Assistenzsysteme allerdings gerade in einem Sportwagen ihre Berechtigung haben, darf lautstark diskutiert werden. Was meinen Sie? - Nehmen Sie an unserer Umfrage teil.

Alle Tops & Flops der Woche präsentieren wir in unserer Fotoshow.

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Die Studie BMW Vision ConnectedDrive ...
... zeigt die Technik der Zukunft.
... macht mir mit der Vielzahl der Assistenzsysteme Angst.
... sieht himmlisch aus.
... ist spektakulär aber zeigt unrealistische Technik.
... würde mir ohne den ganzen Technik-Quark gut gefallen.
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