Tops & Flops der Redaktion

Fesselspiele und Schlagsahne

Ur-Saab von 1947 Foto: Saab 58 Bilder

Die Tops & Flops sind in dieser Woche geprägt von fesselnden IAA-Studien, der Saab-Saga (Teil 58), rasenden Skodas, dieselnde Sportwagen  und einem ganz speziellen Mannschaftsbus.

Legenden dürfen nicht sterben. Das gilt in vielerlei Hinsicht. Denken wir an Saab. Die Schweden leben von der Hand in den Mund, sind schon mehr tot als lebendig, wollen es aber nicht wahr haben. Wie bei schlechten TV-Serien bleibt am Schluss einer Episode das Ende offen, die Zukunft ungewiss. Sicher, Saab ist eine Traditionsmarke, aber offensichtlich auch eine Marke die traditionell einfach zu wenig Kunden für ihre Produkte findet. Herr Muller sollte den Tatsachen ins Auge sehen und einen Schlussstrich ziehen, bevor andere ihm zuvorkommen.

Bereits tot, aber ab 2012 wieder auf dem Sprung zurück ins Leben ist die Dodge Viper. Ein Macho-Hoffnungsschimmer im Dunkel des Öko-Hybrid-Elektro-Spritspar-Zeitalters. Sie soll ab 2012 wieder mit ihren Reizen reizen, höllisch Sprit verfeuern und höllisch einheizen.

Von Legenden und Legenden

48 Jahre und immer noch eine lebende - pardon - fahrende Legende ist der Porsche 911. Auch in der siebten Generation - wer dachte schon , dass das betagte Konzept so lange durchhalten wird - ist der Elfer ein fesselndes Auto. Ein Erfolg wird er sowieso. Eine Erfolgsprognose für den kleinen Jaguar C-X16 gibt es noch nicht - fesselnd ist der erste Entwurf dennoch. Vielleicht doch einen Fortsetzung der E-Type-Geschichte. Und schon wären wir wieder bei den Legenden.

Offensichtlich kein Potenzial zur Legenden-Bildung hat die Kombination Sportwagen und Dieselmotor. Ja, moderne Diesel sind leistungsfähig und extrem sparsam. Da Sportwagenfahren aber eine extrem emotionale Sache ist, hat dieser vernunftbetonte Ansatz wohl kaum Chancen im Platz des Sportwagenfahrers einen festen Platz zu erobern. Ein Sportler muss drehen, röhren, ... Grunzzz!

Da sprach der Handling-Vergleich vielen Kollegen aus der Sportwagen-Fahrer-Seele. Es gab nur ein Kriterium - Schnelligkeit. Grunzzz!!! Beeindruckend auch Skoda. Nehmen eine Octavia, gehen auf den Salzsee und blasen mit über 325 km/h über die Bahn. Beeindrucken und beinahe Sportwagen-like. Mithalten kann da höchstens noch eine gesunde Portion Selbstironie wie sie Nutzfahrzeughersteller MAN mit seinem neuen Mannschaftsbusvideo präsentiert. Wer Kahn der Kahn!

Was die Kollegen der Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat, sehen Sie in unserer großen Fotoshow.

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