Tops & Flops der Redaktion zur IAA - Part II

Kleiner Witsch, scharf wie Chili

Meine erste IAA, 2011 Foto: Carsten Rose 94 Bilder

Auch diese Woche übte die IAA und deren zahlreiche Neuheiten immense Faszination auf die Redaktionskollegen aus. Entsprechend fallen deren Nennungen in den Tops & Flops der Woche aus.

Wie ein Wirbelwind, zwar nur ein ganz kleiner, brach sie über die Messehallen in Frankfurt herein. Forderte das Standpersonal und die Security, scheuchte die Kollegen und schreckte vor keiner Schandtat zurück.Wir nennen sie nur noch der kleine "Witsch", unsere Dina Dervisevic, die stellvertretend für viele Kollegen die Faszination IAA (hier der erste Teil unserer IAA-Tops & Flops) eingefangen hat.

Die Faszination Auto scheint ungebrochen, auch das Interesse am ökologisch verschmähten Verbrenner ist weiter hoch - hoch emotional. Dabei bekennen sich einige Kollegen sogar zu neuen Lastern, solange Actros von Mercedes draufsteht. Sogar ein Vergleichstest wird schon ins Spiel gebracht.

Zukunft serienmäßig

Gut, dass Audi keine Laster am Start hat, denn die extra hochgezogene Audi-Halle auf der IAA konnte sich bislang das Prädikat Premium noch nicht verdienen. Rein, nix gesehen, wieder raus - so die Kurzzusammenfassung vieler Besucher. Bei Mutti, pardon der Konzernmutter VW, könnte man sich dagegen fast verlaufen.

Apropos laufen. Elektromobilität ist ein großes Thema auf der IAA, manifestiert sich auch allgegenwärtig in elektrisch betriebenen Laufbändern und Rolltreppen zwischen den Hallen. Im Sinne der Umwelt reiht man sich da gerne ein in den Stau der Autoschaulustigen und lässt - ökologisch wertvoll - von Halle zu Halle bugsieren. Konsequent, lautet das Motto der IAA doch "Zukunft serienmäßig".

Ärgerlich nur, dass viele Aussteller das gemeine Volk von der eigenen Zukunft ausschließen. Ausstellungsfahrzeuge sind verriegelt, Stände nicht zugänglich. Kundennah ist anders. Aber wer weiß, vielleicht erleben wir die nächste IAA schon nur noch virtuell - über iPhone und iPad. Technische Hilfsmittel, die jetzt schon manchen männlichen Besucher vor den Kopf stoßen, denn glänzten die Hostessen bisher nur durch ihre Schönheit, so können Sie dank iPhone und iPad so manche Technik-jetzt-zeig-ichs-dir-babe-Bagger-Frage beantworten. Die virtuelle IAA wäre auch die Rettung für die geplagten Hostessen-Beine, denn High-Heels, die man nicht trägt, tun auch nicht weh. Dann ist es aber auch vorbei mit "Scharf wie Chili".

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