24h-Rennen Nürburgring 2010 SB-Medien
Kai Klauder
24h-Rennen Nürburgring 2010
Xenatec Coupé, Maybach Coupé
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Tops & Flops der Woche (20)

Was die Redaktion bewegt hat

Die zurückliegende Woche war wieder gespickt mit Themen, die in der Redaktion von auto motor und sport die verschiedensten Reaktionen auslösten. Ein Highlight war das spektakuläre 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Über 200 Autos jagten 24 Stunden lang durch die Grüne Hölle. Die Favoriten fallen reihenweise aus, die Underdogs setzten markante Duftmarken und sogar der Wettergott spielt mit. Die Zutaten für ein spannendes Rennspektakel könnten nicht besser gewählt werden.

Grüne Rennsport-Zukunft in der Grünen Hölle

Beeindrucken für viele Kollegen war der Auftritt des Porsche 911 GT3 R-Hybrid, der lange Zeit das Feld anführte. Vielleicht hat in der Grünen Hölle damit die "grüne" Zukunft des Rennsports begonnen. Glänzend auch der Auftritt des ersten und bislang einzigen Ferraris im Feld. Keiner hätte auch nur einen Heller auf die als kapriziös verschrieene italienische Diva gesetzt. In der Endabrechung lief der F430 dann aber als Zweitplatzierter über die Ziellinie.

Leberwurstland und Maybach Coupé

Szenenwechsel - von der Grünen Hölle ins Leberwurstland. Wie, Sie kennen das Leberwurstland nicht? Aber das Kennzeichen LWL haben Sie schon einmal gesehen, denn LWL steht für Ludwigslust oder eben Leberwurstland. Sie schmunzeln, das haben auch viele Kollegen getan.

Und dann war da noch das Maybach Coupé, das garnicht Maybach heißen wird. Der Sonderfahrzeugbauer Xenatec aus Weinsberg bei Heilbronn kauft bei Daimler 100 Maybach 57S, wandelt sie zum Coupé und macht damit Kunden in Asien, dem Nahen Osten und in den USA glücklich. Die Redaktion nahm den Coupé-Schnitt zwiespältig auf. Für die einen wird der Maybach auch als Coupé nicht schöner, die anderen sehen Xenatec mit der Coupé-Umsetzung auf der Überholspur.

Schumacher wird ausgebremst

Die hatte in Monaco auch ein ganz anderer für sich entdeckt, und zwar in der Schlussphase des F1-Rennens. Schumacher nutzte die Lücke, die ihm Alonso im Ferrari und das Reglement scheinbar öffnete und schob sich in die Punkte. Die Freude währte nur kurz. Lücke ja, Punkte nein. Schumacher wurde strafversetzt. "Wer solche Überholmanöver abstraft, kann kein Formel 1-Fan sein", kommentiert Birgit Priemer, stellvertretende Chefredakteurin, die Entscheidung der Rennkommissare.

Was die Redaktion in der vergangenen Woche sonst noch bewegt hat, lesen Sie in unserer Fotoshow.

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