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Absatz weiter im Sinkflug

Toyota Logo Foto: Toyota

Die Wirtschaftsflaute hat dem japanischen Autobauer Toyota im vergangenen Kalenderjahr das Geschäft verhagelt. Die Zahl der verkauften Autos schrumpfte konzernweit um vier Prozent auf 8,97 Millionen Stück, wie das Unternehmen am Dienstag (20.1.) in Tokio mitteilte.

Den Rückgang hatte Toyota bereits erwartet. Im Inland sank der Absatz um fünf Prozent auf 2,15 Millionen Autos, im Ausland um vier Prozent auf 6,82 Millionen Stück. Besonders der wichtige US-Markt war im Zuge der sich zuspitzenden Finanz- und Wirtschaftskrise zusammengebrochen.

In den vergangenen Wochen hatten die erfolgsverwöhnten Japaner ihre Produktion bereits deutlich gedrosselt und Ausbaupläne für Werke auf Eis gelegt. Angesichts der branchenweiten Probleme erwartet Toyota erstmals in seiner Geschichte einen operativen Verlust von 150 Milliarden Yen (1,2 Mrd Euro). Das Geschäftsjahr läuft noch bis Ende März. 

Akio Toyoda, der Enkel des Firmengründers, soll den Vorzeige-Autohersteller nun als Präsident aus der Krise führen. Er wird im Juni Nachfolger des langjährigen Präsidenten Katsuaki Watanabe.

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