Toyota Aygo Crazy

Renn-Zwerg

Foto: Toyota 20 Bilder

Hinter der Bezeichnung Aygo Crazy verbirgt sich die fahrtaugliche Renn-Studie des japanischen Kleinwagens, der nur ein Bestreben kennt: Fahrspaß. Seine Premiere feiert das Kart mit Dach auf der London Motor Show Ende Juli.

Geblieben ist die Karosseriegrundform des Aygo, die allerdings um zahlreiche Sportfeatures ergänzt wurde. So verleihen Carbon-Anbauten, Lufteinlässe und Spoiler dem Aygo einen typischen Sportwagencharakter, der sich auch im Inneren fortsetzt. Dort finden nur zwei Sportsitze mit Vierpunktgurten Platz, die von einem Überrollkäfig umgeben sind.

Das schafft Platz für den 1,8-Liter-Vierzylinder, der von Vorne ins Heck des Kleinwagens wanderte. In Verbindung mit dem Turbokit aus dem Toyota Motorsportprogramm erreicht er eine Leistungsausbeute von 200 PS und ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmeter. Mittels Fünfgangschaltung wird die Kraft direkt auf die Hinterachse übertragen, sodass der nur 1.050 Kilogramm schwere Aygo in unter sechs Sekunden auf Tempo 100 stürmt und bei Bedarf weiter bis auf über 200 km/h.

Dabei sind durchdrehende Reifen nicht ausgeschlossen, da es an elektronischen Helfern mangelt. Weder ESP noch ABS sind an Bord und auch keine Servolenkung unterstützt den Fahrer. Leidtragende sind die 225/45er Pneus auf den 17 Zöllern.

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