Toyota Corolla und Corolla Touring Sports (2018)

Alle Infos und Daten zum Auris-Nachfolger

Toyota Corolla 2018 (Auris) Foto: Toyota 34 Bilder

In der Kompaktklasse steht bei Toyota Ende 2018 der Generationswechsel an. Der neue Toyota Auris zieht auf die TNGA-Plattform um und kehrt zu seinem alten Namen zurück. Der Auris wird wieder Corolla heißen und seine Premiere auf dem Autosalon in Paris feiern.

Mit der 12. Generation des Kompaktmodells wird Toyota das Fahrzeug wieder weltweit einheitlich für alle drei Karosserievarianten (5-Türer, Limousine und Touring Sports) unter dem Namen Corolla verkaufen. 2006 hatte man den Corolla aus Marketinggründen für verschiedene Märkte in Auris umgetauft. Premiere feiert der neue Toyota Corolla als Kombi und 5-Türer auf dem Pariser Autosalon. Die Modellbezeichnung „Auris“ wird mit der Einführung der neuen Corolla Generation Anfang 2019 nicht weiter verwendet.

Der neue Corolla, der im März 2018 auf dem Genfer Autosalon mit einer seriennahen Studie noch als 3. Generation des Auris angekündigt wurde, kommt in einem dynamischeren Design und zwei Hybrid-Antrieben, aber ohne Diesel.

Neuer Corolla auf TNGA-Basis

Toyota Auris Genf 2018 Foto: Toyota
Der Auris wird etwas länger und breiter, aber auch flacher.

Der Corolla nutzt mit der Toyota New Global Architecture (TNGA) die gleiche Basis wie der Prius und das Kompakt-SUV C-HR. Karosserie und Radstand des neuen Corolla sind vier Zentimeter länger, der Kompakte wächst damit auf 4,37 Meter. Gleichzeitig ist die Karosserie drei Zentimeter breiter und vier Zentimeter flacher als beim seit 2013 gebauten Vorgänger. Der Radstand des Kombis wird mit 2,70 Meter angegeben.

Laut Toyota sinkt der Schwerpunkt um zwei Zentimeter. Hochfeste Stähle sollen die Verwindungssteifigkeit und Crashsicherheit verbessern. Wie der Prius bekommt der Corolla eine Mehrlenker-Hinterachse, die mehr Komfort bei präziserem Handling bieten soll.

Zwei Hybrid-Antriebe, ein Benziner, kein Diesel

Bei den Motoren hat Toyota die Auswahl reduziert: Statt fünf Verbrennungsmotoren und einem Hybridantrieb gibt es einen Benziner und zwei Hybridversionen. Für den 1,2-Liter-Turbo gibt Toyota zwar noch keine Daten an, doch im Vorgänger leistet der Vierzylinder 116 PS. Den Hybrid gibt es künftig in einer effizienbetonten Variante mit 1,8 Litern Hubraum und 122 PS sowie in einer leistungsorientierten Version mit zwei Litern Hubraum und 180 PS.

Dynamischeres Design

Das Toyota-Logo sitzt im oberen Kühlergrill, links und rechts davon die neuen LED-Scheinwerfer. Der vordere Überhang ist zwei Zentimeter kürzer. Der trapezförmige untere Kühlergrill ist deutlich größer als der obere und mit einem Mascheneinsatz verkleidet. Die Fensterlinie sitzt 4,7 Zentimeter tiefer. Die Heckscheibe haben die Designer weiter nach vorne geneigt, die hinteren Radläufe betont und den hinteren Überhang um zwei Zentimeter verlängert. Dach und Säulen sind schwarz lackiert.

Im Innenraum greift der Fahrer in ein dreispeichiges Lenkrad und schaut ein ein klassisches Cockpit. Auf dem Armaturenträger thront ein riesiger Infotainment-Bildschirm. Ein Panorama-Glasdach erstreckt sich über die gesamte Dachlänge. Bei der Kombiversion „Touring Sports“ entsteht durch das Umlegen der Rücksitzlehnen (1/3 zu 2/3) ein ebener Ladeboden.

Neuester Kommentar

Schade, der Kombi sieht leider nicht wie ein Kombi aus, sondern weiterhin wie ein Hatchback. Egal ob HYUNDAI/KIA oder Toyota, sie haben stets Schwierigkeiten ihre Kompakt-Kombis eine typische Kombisilhouette zu geben. Sie sehen stets gestaucht und wie ein Schrägheck mit Dachreling aus.
PS Bei der aktuellen Generation i30/Ceed muss ich aber zugeben, gelingt dies schon besser.

TomMad712 5. September 2018, 12:02 Uhr
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