Toyota FT-HS

Sportler mit Doppelherz

Foto: Toyota 11 Bilder

Der japanische Autobauer Toyota setzt auf breiter Front auf Hybridantriebe. Auf der Detroit Auto Show zeigt die FT-HS Konzeptstudie, wie die zwei Antriebsherzen auch in einer sportlichen Verpackung schlagen können.

Noch ist der FT-HS nur eine Computeranimation, in Detroit soll aber ein leibhaftiges Fahrzeug stehen. Der Antrieb ist eine Kombination aus einem 3,5-Liter-V6-Benziner und einem Elektromotor, die zusammen eine Leistung von gut 400 PS entwickeln sollen. Genug, um den Heckgetriebenen Sportler in knapp vier Sekunden von Null auf 100 km/h zu beschleunigen.

Der 4,30 Meter lange, 1,85 Meter breite und nur 1,29 Meter hohe FT-HS wartet mit einer 2+2-Sitzkonfiguration auf und entstand im kalifornischen Designstudio von Toyota. Den FT-HS prägen scharfe Kanten in Kombination mit eleganten Schwüngen. So trägt die Front einen zentralen, dreieckigen Kühlluftschlund, der von einer spitzen Nase überragt wird. Deren Flanken münden in einem kraftvollen Aufwärtsschwung unter den schmalen Hauptscheinwerfern im Motorraum und formen gleichzeitig maskuline vordere Kotflügel, die sich hinter den Rädern deutlich vom Karosseriekörper absetzen. Kräftig ausgestellt treten auch die hinteren Radhäuser an, während die Front/Seitenscheiben umlaufen und so scheinbar ohne Säulen auskommen. Im Untergeschoss drehen sich 21 Zoll große Carbon-Räder mit Reifen der Dimension 245/35 vorn und 285/30 hinten.

Auch am Heck wird das Dreiecks-Motiv wieder aufgenommen. Dessen geometrische Grundseite bildet die obere Abrisskante mit den schmalen Rückleuchtenschlitzen. Die Spitze mündet in einer vierflutigen Auspuffanlage, die einem Diffusor entspringt.

Als Clou bietet der FT-HS ein versenkbares Dachteil, das elektrisch nach hinten wandert und zusammen mit der Heckscheibe abgesenkt wird.

Im Innenraum werden Science Fiction-Fans bedient. Geschaltet wird per Joystick, das Lankrad kommt ohne Nabe aus. Scheinbar frei schwebende Sitze nehmen die Passagiere auf, während sich die Mittelkonsole aus der Kluft zwischen den Sitzen schwebend bis in die Armaturentafel erhabt.

Der FT-HS könnte in die Fußstapfen des längst eingestellten Supra treten und so den Konkurrenzkampf gegen Wettbewerber wie den kommenden Nissan GT-R oder die Corvette aufnehmen.

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