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Toyota RAV4 (2018)

Neuauflage für den SUV - ohne Diesel, mit Hybrid

New York Auto Show 2018

Der japanische Autobauer Toyota hat auf der New York Auto Show den neuen RAV4 enthüllt. In Europa startet der im ersten Quartal 2019. Wir haben uns den neuen SUV auf der US-Messe schon mal genauer angesehen.

28.03.2018 Uli Baumann, Gerd Stegmaier Powered by

Auf der L.A. Autoshow 2017 gaben die Japaner mit dem Future Toyota Adventure Concept (FT-AC) bereits einen Ausblick auf ein kommendes SUV-Modell. Zwar wurde dieses nicht konkret benannt, Beobachter war aber bereits damals klar: hier steht der kommende RAV4.

Future Toyota Adventure ConceptSUV-Ausblick im Abenteuerlook

Auf der New York Auto Show wurde nun die 5. Generation offiziell enthüllt. Der basiert, wie viele andere neue Toyota-Modelle auch, auf der TNGA-Plattform. Das soll den Komfort verbessern, den Schwerpunkt und das Gewicht senken sowie die Steifigkeit deutlich erhöhen. Das Styling des neuen Toyota RAV4 entspricht dabei ziemlich genau der L.A.-Studie. Die Nase wurde schärfer gezeichnet, die Spiegel und die Fensterlinie sitzen tiefer. Wer sich auf dem Nachbarstand den unlängst vorgestellten UX ansieht, wird aber auch hier große Ähnlichkeiten entdecken: Die Autos unterscheiden vor allem an Heck und Front, wo beim Lexus der geschwungene Dibolo-Grill auffällt. Eine größere Bodenfreiheit und die Kunststoffbeplankungen an den Radläufen sollen den abenteuerlustigen Charakter des neuen RAV4 unterstreichen. Die robust wirkenden Plastikteile sind sicher praktisch und schützen vor Steinschlägen oder Remplern - aus der Nähe sehen sie aber mit ihren Fugen entlang der Türöffnung hinten beispielsweise eher improvisiert aus.

Mit einer Länge von 4,60 Meter unterscheidet sich der neue RAV4 nur geringfügig vom aktuellen Modell. Während die Überhänge vorne und hinten reduziert wurden, hat Toyota den Radstand um 30 mm verlängert und die Breite um 10 mm auf nun 1.855 mm vergrößert. Das bringt einen geräumigeren Fahrgastraum. Auch der Gepäckraum wurde vergrößert. Mit klappbaren Rücksitzen und einem doppelten Ladeboden ist er zudem vielseitiger nutzbar.

Toyota RAV4 Foto: Toyota
Der neue RAV4 soll mehr Platz und mehr Variabilität bieten.

Sitzprobe im neuen Toyota RAV4

Die Fahrer-Sitzposition im neuen RAV 4 ist SUV-typisch hoch – schon, wenn der im Ausstellungsfahrzeug elektrisch höhenverstellbare Sitz in der niedrigsten Position eingestellt ist. Wenn, wie im Messefahrzeug, das große Glasschiebedach verbaut ist, ist es allerdings ab gut 1,80 Meter Körpergröße auch kaum mehr eine Option, den Sessel höher surren zu lassen. Dazu fehlt es an Kopffreiheit. Auf das Schiebedach als Extra zu verzichten, könnte eine gute Idee sein.

Die Übersicht nach vorne ist gut, aber der Blick nach hinten offenbart eine sehr breite C-Säule und eine recht kleine Heckscheibe – die Rückfahrkamera ist daher ein sinnvolles Extra. Ihr Bild würde wohl auf dem großen Bildschirm über der Mittelkonsole angezeigt werden. Das Display wirkt etwas lieblos aufgesetzt und der silberfarbene Rahmen ist aus wenig hochwertigem Plastik. Überhaupt ist die Materialanmutung ernüchternd. Gestaltung und Verarbeitung fallen gegen die eines Mazda CX-5 beispielsweise spürbar ab. Funktional gibt es womöglich wenig auszusetzen (auf der Messe war das Infotainmentsystem deaktiviert), aber irgendwie fehlt es an Esprit, Freude an gelungenen Details bleibt aus.

Dafür ist im Fond ordentlich Platz, es fehlt nicht an Knieraum, über dem Kopf ist eher mehr Platz als vorne und die Lehne der Rückbank lässt sich in ihrer Neigung verstellen. Steht die Lehne steiler, klafft ein Spalt zum Gepäckrollo, das eher einfach verarbeitet ist. Dem Kofferraum hinter der großen Klappe verzeiht man die etwas profane Gestaltung, weil er sehr geräumig aussieht und über die große Klappe sowie die niedrige Ladekante gut zugänglich ist.

Hybrid, aber kein Diesel

Beim Antriebskonzept setzt der neue Toyota RAV4 auf einen weiter verbesserten Allradvortrieb sowie eine Hybridmotorisierung. Einen Selbstzünder wird es hingegen im neuen Toyota RAV4 nicht mehr geben, den Diesel haben die Japaner bereits ausgeschlossen. Der neue Allradantrieb setzt vorwiegend auf Vorderradantrieb, schickt aber bei Bedarf bis zu 50 % des Antriebsmoments an die Hinterachse. Optional ist auch Torque Vectoring zu haben. Als Basismotorisierung gibt es einen 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner, der mit einer Achtgang-Automatik gekoppelt wird. Alternativ steht der Vierzylinder in Kombination mit einem E-Motor und einem CVT-Getriebe als Hybridmodell zur Wahl.

Toyota RAV4 kommt 2019 nach Europa

Das Toyota Safety Sense (TSS)-Sicherheitspaket umfasst unter anderem einen Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, einen adaptiven Abstandstempomaten, eine Spurverlassenswarnung, einen Spurhalteassistenten, eine Verkehrszeichenerkennung sowie einen Fernlichtassistenten.

Das Bedienkonzept im neuen Toyota RAV4 setzt auf einen großen, zentralen Touchscreen, zudem sind verschiedene Soundsysteme zu haben. Auch ein großes Glaspanoramadach steht auf der Optionsliste.

In den USA geht der neue RAV4 bereits Ende 2018 an den Start, nach Europa kommt er dann im ersten Quartal 2019. Preise wurden noch nicht genannt.

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Neuester Kommentar

hier die richtigen Bilder zum neuen RAV4 (Bild 2 zeigt VW Tanoak Concept):
http://www.motortrend.com/cars/toyota/rav4/2019/2019-toyota-rav4-first-look-review/#2019-toyota-rav4-front-interior-drivers-side

ioopaas134 1. April 2018, 01:18 Uhr
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