Toyota tauscht Takata-Airbags

Rückruf für Corolla, Yaris, Hilux, Auris

Toyota Yaris, Airbags Foto: Toyota 27 Bilder

Im Oktober 2016 hatte Toyota den Takata-Airbagrüchruf bereits um weiter 5,8 Millionen Fahrzeuge erweitert. Jetzt kommen nochmals 543.000 Fahrzeuge für den US-Markt dazu. In Europa sind 1,47 Millionen Autos betroffen.

Abermals erweitert Toyota den Rückruf für Modelle, die möglichwerweise Proleme mit Takata-Aitbags haben. Für den US-Markt haben die Japaner weitere 543.000 Fahrzeuge ausgemacht, an denen die Airbags getauscht werden müssen. Darunter finden sich Modelle der Marken Scion, Lexus und Toyota.

Bereits im Oktober 2016 hatte Toyota den bestehenden Rückruf um 5,8 Millionen Fahrzeuge erweitert. Betroffen waren da unter anderem die Modelle Corolla und Yaris. In Japan müssen die Besitzer von rund 1,15 Millionen Fahrzeugen ihr Fahrzeug in Werkstätten steuern, in China 820.000. In Deutschland sind 117.842 Toyota betroffen.

Rückruf für Auris, Corolla, Hilux und Yaris

Der Rückruf gilt für folgende Modelle: Corolla aus dem Produktionszeitraum August 2007 bis Dezember 2009, Yaris von Januar 2006 bis Juli 2011, Hilux von Januar 2006 bis Oktober 2011 und Auris, die von April 2006 bis Dezember 2009 produziert wurden. Bei den Modellen Auris und Corolla handelt es sich um die Beifahrerairbags. Bei Hilux und Yaris werden die Fahrerairbags getauscht. Die Halter der betroffenen Autos werden angeschrieben. Der Werkstattaufenthalt dauert nach Angaben von Toyota bis zu zwei Stunden.

Airbag-Debakel kostet Takata 10 Mrd. Dollar

Weltweit haben verschiedenste Autohersteller bereits zahlreiche Massenrückrufe zum Austausch der fehlerhaften Takata-Airbags gestartet. Der Zulieferer steckt deshalb mittlerweile selbst in Schwierigkeiten, denn für den millionenfachen Austausch der fehlerhaften Airbags werden Aufwändungen in Höhe von rund 10 Milliarden Dollar fällig. Weltweit stehen mindestens 14 Todesfälle und mehr als 150 Verletzte mit den defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung.

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