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Toyota Supra (2018)

Comeback des japanischen Sportwagens

Toyota und BMW hatten sich bereits 2012 unter anderem auf die gemeinsame Entwicklung eines Sportwagens für beide Marken geeinigt. Als Erlkönig wurde der für Ende 2018 erwartete Toyota Supra bereits erwischt. Seine Premiere soll er auf dem Genfer Auto Salon feiern.

15.01.2018 Uli Baumann, Holger Wittich 23 Kommentare Powered by

Die Entscheidung, ob Toyota den 2002 ausgelaufenen Modellnamen mit dem neuen Sportwagen wieder aufleben lässt, ist allerdings noch nicht gefallen. „Gut möglich, dass diese erst eine Woche vor der Weltpremiere fällt“, sagte ein Toyota-Manager der Zeitschrift auto motor und sport. Fix ist aber: Der Supra wird unter dem Racing-Label „Gazoo“ von Toyota vertrieben und soll auf dem Genfer Autosalon sogar in vier Versionen ausgestellt werden. Als Supra, als Supra GR, Supra GR Sport und Supra GRMN.

BMW Z4/Z5 Erlkönig Foto: Stefan Baldauf
Bereits erwischt: Der BMW Z4 als Erlkönig.

Supra mit BMW-Motoren und nur als Coupé

Die Toyota-Version des BMW hat kein Faltdach aus Textil wie der Z4, sondern kommt ausschließlich als zweisitziges Coupé. Die Motoren übernimmt Toyota von BMW. Den Supra wird es demnach mit den leistungsstarken Vierzylinder-Aggregaten mit zwei Litern Hubraum und 184 und 252 PS Leistung geben. Zu Wahl stehen ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe und eine Achtstufenautomatik. Möglicherweise gibt es den Toyota auch mit einem 360 PS starken Sechszylinder von BMW. Der markentypische Hybridantrieb ist für den Supra dagegen nicht vorgesehen. Das würde zu starke Veränderungen der Fahrzeugarchitektur mit sich bringen, die BMW nicht mittragen will.

Toyota Supra Erlkönig Foto: Stefan Baldauf
Erster Blick ins Supra-Cockpit.

Einen Ausblick auf das Design des Toyota Supra gab es mit der FT-1-Studie auf der Detroit Motor Show 2014. Für den Supra bedeutet das: langgestreckte Motorhaube, knappe Überhänge und ein knackiges Bürzel am Heck. Dazu ein Dach im Double-Bubble-Stil. Im Modellprogramm der Japaner wird er sich klar über dem GT86 einsortieren. Erste Blicke in den Innenraum offenbaren ein Cockpit im typischen BMW-Stil. Das Multifunktionslenkrad trägt zwar ein Toyota-Logo, der Wählhebel für die Automatik sowie die iDrive-Steuerung stammen eindeutig aus dem BMW-Regal.

Gebaut werden soll der Toyota Supra übrigens parallel zum BMW Z4 bei Magna-Steyr in Österreich.

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Neuester Kommentar

@Liz602 "... Ein Hybridauto zu entwickeln ist deutlich einfacher als ein Benzin oder Dieselgetrieben Auto. ..."

Das würde ich im Falle des leistungsverzweigten Hybrids von Toyota mal stark bezweifeln.

Toyota sollte lieber mit Subaru zusammen den GT86/BRZ weiterentwickeln und den z. B. mit einem schönen einem 4-Zylinder Boxer-Turbo oder gar einem 6-Zylinder Boxer anbieten. Kaum nachvollziehbar, dass man unter dem Namen Toyota einen Z4 anbieten möchte. Aber den Gewinn wird es sicherlich steigern.

ExigeE265 17. Januar 2018, 07:51 Uhr
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