Toyota-Technik

Chef-Assistent

Foto: Beate Jeske 5 Bilder

Toyota präsentiert im Anfang 2007 erscheinenden neuen Lexus LS 460 ein ganzes Füllhorn an neuen aktiven Sicherheitstechnologien. Ganz offensichtlich streben die Japaner nach dem Hybrid-Thema jetzt auch bei der Sicherheit nach der Vorreiterrolle.

Scheinbar mühelos lenkt der Fahrer des Lexus LS 460 den über zwei Tonnen schweren Luxusliner um das Hindernis auf der Straße herum. Doch der Schulterklopfer für das elegante Ausweichmanöver gebührt nicht dem Piloten, sondern der neuesten Unfallvermeidungs-Technologie von Toyota.

Fast unmerklich hat der große Lexus den Fahrer mit einem sanften Eingriff in die Lenkung beim Ausweichen unterstützt und dabei ein zu starkes und hektisches Einlenken verhindert. Damit stößt Toyota die Tür zur nächsten Generation der Pre-Crash-Systeme (PCS) auf, die dem Fahrer nicht nur aktiv beim Bremsen, sondern auch beim Herumfahren um plötzlich auftauchende Hindernisse assistiert.

Doch der LS 460 kann noch mehr Steuerungstricks

Wenn eine in der Frontscheibe installierte Stereo-Kamera anhand der weißen Linien eine Fahrspur erkennt (trockene Straße und gute Kontraste vorausgesetzt), hält der Lexus wie von Geisterhand die Spur. Aus der Spurhaltewarnung wird dann der Spurhalteassistent. Die Lizenz zum autonomen Fahren vergibt der LS aber nicht. Sobald die Fahrerhände vom Lenkrad gleiten, schaltet sich der Assistent ab. Die Stereo-Kamera dient dabei nicht nur der Spurhaltung, sie unterstützt auch den in der Front installierten 77-GHz-Radar bei der Erkennung von Objekten im Nahbereich. Damit sollen neben Autos besonders Fußgänger und Tiere zuverlässig erkannt werden.

Auch bei der automatischen Bremsung will der Lexus zu den bisherigen Systemen noch eins draufsetzen. Während zum Beispiel Mercedes im CL mit maximal 0,4 g verzögert, geht der LS 460 in kritischen Situationen bis auf 0,6 g. Die zuvor ertönende akustische und optische Warnung erfolgt zudem früher, wenn eine vor dem Instrumententräger positionierte Kamera einen zur Seite schauenden Fahrer erkennt. Richtig funktionieren wollte das aber bei ersten Vorserie-Testfahrten noch nicht.

Für die Kopfstützen treibt Toyota sogar einen beispiellosen Aufwand. Ein weiteres Radarsystem im Heck überwacht den rückwärtigen Verkehr. Bei nahender Gefahr wird der vordere Teil der Kopfstützen nach vorne gedrückt.

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