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Toyota auf dem Genfer Autosalon 2010

Toyota will Vertrauen zurückgewinnen

Toyota will nach dem Rückruf-Desaster möglichst rasch das Vertrauen der Kunden wiedergewinnen und etwa Qualitätskontrollen deutlich verschärfen.

Wie lange es brauchen werde, bis die Kunden wieder das gleiche Zutrauen in die Qualität des japanischen Herstellers haben werden, sei aber schwer vorherzusagen, sagte Toyota Vizepräsident Kazuo Okamoto am Dienstag (02.03.) am Rande des Automobilsalons in Genf.

Toyota-Image leidet weltweit

Entscheidend sei, das Toyota nun alles tue, um die Schäden zu beheben und ähnliche Schwierigkeiten künftig zu vermeiden. "Das hat oberste Priorität". Für Toyota seien es derzeit "sehr schwierige Zeiten", sagte Okamoto. Das Image habe weltweit deutlich gelitten. Der Manager bat die europäischen Kunden des weltgrößten Autoherstellers um Verzeihung für alle Schwierigkeiten. Toyota werde alle Prozesse überprüfen - vom Design, über die Produktion bis zum Kundenservice. Auch der Informationsaustausch mit den Kunden solle deutlich verbessert werden, um frühzeitig Probleme feststellen zu können.

Zudem werde man noch intensiver mit Zulieferern in der ganzen Welt zusammenarbeiten. An der Strategie, gleiche Teile in verschiedenen Fahrzeugen einzusetzen, werde Toyota grundsätzlich festhalten, sagte Okamoto. Es müsse aber sichergestellt werden, dass alle verbauten Komponenten den hohen Ansprüchen an Qualität und Sicherheit genügten. Wie teuer die dramatische Rückruf-Aktion Toyota letztlich kommen werde, konnte Okamoto nicht sagen. Das Unternehmen werde aber bei der Vorlage der Bilanz im Mai eine "Idee davon geben können", wie stark die Rückrufe auf die Zahlen durchschlagen.

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