McLaren Track25-Plan

18 neue Sportwagen bis 2015

McLaren 675LT, Endrohre Foto: Hans-Dieter Seufert

Bis 2025 will McLaren 18 neue Sportwagen oder Derivate entwickeln. Das sieht der neue Track25-Plan vor. Darunter der BP23 als Erbe des F1 und ein P1-Nachfolger.

Der ursprüngliche Track22 getaufte Plan ist seit Genf 2016 bekannt. Demnach wollte McLaren zwischen 2016 und 2022 rund eine Milliarde Pfund in die Forschung und die Entwicklung neuer Modelle investieren. Die Briten wollten bis zum Ablauf der sechsjährigen Strategie, bezeichnet 15 neue Sportwagen oder Derivate bauen. Wie zum Beispiel den 570S Spider als Ableger des 570 PS starken Coupés. Oder den BP23 als komplette Neuentwicklung. So lautet der Deckname eines neuen Hyper-GT mit Hybridantriebsstrang, der wie einst der McLaren F1 drei Sitze haben wird. Die Premiere des BP23 ist für Ende 2019 geplant. Jetzt haben die Briten ihren Plan angepasst. Bis 2025 sollen 18 neue Modelle oder Derivate entstehen und 2025 sollen alle McLaren-Modelle über einen Hybridantrieb verfügen. Entsprechend wurde der Zukunftsplan jetzt in Track25 umgetauft. Das Investitionsvolumen wurde auf 1,2 Milliarden Pfund aufgestockt.

McLaren Speedtail (2019)
Hypercar als F1-Nachfolger

McLaren und der Elektrosportwagen

Bis 2025 will McLaren seine Flotte komplett hybridisieren. Und zwar sollen die betroffenen Sportwagen um den Hybridantriebsstrang herum entwickelt werden. Also Hybrid nicht als Option, sondern als fester Baustein. Aufgabe an die Ingenieure: Trotz Zusatzgewicht durch eine Batterie sollen die Sportwagen wie echte Sportwagen fahren. Entwickelt werden soll auch ein Batteriesystem, das superschnell geladen werden kann und auf der Rundstrecke rund 30 Minuten durchhalten soll. Auch sollen in künftigen McLaren-Modellen augmented Realiity-Features Einzug halten. Weiter gedreht werden soll auch an der Gewichtsschraube. McLaren setzt hier auf seine Kohlefaser-Kompetenz.

Im Zukunftsplan spricht McLaren auch von einem reinen Elektrosportwagen. Allerdings ohne eine Serienproduktion zu konkretisieren. In Woking beschäftigt man sich mit dem Aufbau eines Konzepts. Das ist bekannt. Dieser Elektrosportwagen würde sich gedanklich ebenfalls in der Ultimate Series einordnen. Es kann damit gerechnet werden, dass ein solches Auto erst am Ende der Umsetzung der Zukunftspläne vorgestellt wird. Knowhow häuft McLaren in der Zwischenzeit in der Formel E an. Ab der 5. Saison (2018/2019) liefert der Konzernzweig McLaren Applied Technologies die Batterien für die Elektrorennwagen. Mit einer Speicherkapazität von 56 kWh.

McLaren 600LT (2018)
So fährt der 911-Turbo-Rivale

Größere Stückzahl und mehr Händler

Unter dem Strich will McLaren mit dem Track25-Plan natürlich seine Stückzahlen hochschrauben. So sollen die Stückzahlen bis 2015 auf 6.000 Fahrzeuge hochgeschraubt werden. Alle Fahrzeuge sollen dabei am Standort Woking montiert werden. Im gleichen Zug soll das internationale Vertriebsnetzwerk von derzeit 86 auf 100 Händler aufgestockt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Russland, Indien und Osteuropa.

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