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Tricks für den Gebrauchtwagen-Check

Spuren-Suche

Mit ein paar Tricks lässt sich schnell herausfinden, ob die Technik eines Gebrauchtwagens in Ordnung ist.

14.01.2008

Die Besichtigung eines Gebrauchtwagens sollte immer am Tag stattfinden. So lassen sich Lackschäden, Rost oder beulen leicht erkennen. Dabei muss das Auto gewaschen sein.

Einen Blick verdient auch die Beleuchtungsanlage. Sie hat nicht nur zu funktionieren, sondern Scheinwerferreflektoren dürfen beispielsweise nicht blind oder verrostet sein. Wer sich Zeit für die Begutachtung nimmt, kann sich leicht ein Bild vom Zustand des Autos machen. Fehlt das Scheckheft, kann der Ölwechsel-Anhänger Aufschluss über die letzte Inspektion geben.

Auch der Zustand der Reifen lässt sich schnell ermitteln. Mit einer Ein-Euro-Münze kann die Profiltiefe gemessen werden. Zeigt sich die goldene Umrandung des Geldstücks, ist der Pneu bald abgefahren. Die Reifen sagen aber noch viel mehr aus: Sind sie unterschiedlich abgefahren, kann etwas am Fahrwerk defekt sein.

Versteckte Unfallschäden lassen sich ebenfalls mit wenigen Tricks lokalisieren. Unterschiedliche Spaltmaße an Türen und Kotflügeln zum Beispiel können auf einen reparierten Unfallschaden hinweisen. Auch im Motorraum kann die Sichtkontrolle viel über den Zustand des Fahrzeugs verraten. Sind Kabel und Schläuche porös oder brüchig, ist das ein schlechtes Zeichen. Die Flüssigkeitsstände sollten ebenfalls stimmen. Sind sie nicht korrekt, deutet das auf eine nachlässige Wartung oder defekte hin. Besonders wenn eine Motorwäsche durchgeführt wurde, sollte man aufmerksam sein. Deshalb ist nach einer längeren Probefahrt das Antriebsaggregat noch einmal zu inspizieren. Dann sind Undichtigkeiten wesentlich besser zu erkennen.

Zum Schluss sollte man noch in den Innenraum schauen. Bei niedrigen erscheinenden Laufleistungen sind zum Beispiel stark abgenutzte Pedale, ein abgegriffenes Lenkrad oder verschlissene Sitze Indizien für eine Tachomanipulation.

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