Trident Iceni

Heiz-Öler

Foto: Trident Performance Vehicles 9 Bilder

Sportwagen werden auf der britischen Insel beinahe täglich neu erfunden. Die Manufaktur Trident Performance Vehicle geht bei ihrem Ansatz vom sportlichen Zweisitzer mit dem Iceni allerdings einen eher ungewöhnlichen Weg.

Großer Hubraum - normal, viel Leistung - ebenfalls Usus, ein Chassis aus Edelstahl - ungewöhnlich, ein V8-Diesel als Sportwagen-Antriebsquelle - beinahe ketzerisch. Dennoch wollen sich die Briten mit dem 4,20 Meter langen Iceni im hart umkämpften Markt bewähren. Ein wesentlicher Punkt auf der Haben-Seite soll dabei die Wirtschaftlichkeit des 1.480 Kilogramm schweren Zweisitzers sein.

Auch wenn der 6,6-Liter-V8-Turbodiesel aus dem Motorenprogramm von GM stammt und dort bodenständig für den Einbau in große Trucks vorgesehen ist, entlocken die Briten dem Vierventiler satte 550 PS und 1.290 Nm Drehmoment. Damit soll der 1,95 Meter breite und 1,22 Meter hohe Iceni in 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten und Geschwindigkeiten von über 320 km/h erreichen können.

Durch das mächtige Drehmoment und die lange Übersetzung der an der Hinterachse platzierten Achtgang-Automatik, die eigentlich eine Viergang-Automatik mit Overdrive in jedem Gang ist - soll der Diesel bei einer konstanten Geschwindigkeit von 70 mph (112 km/h) nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer konsumieren. Die Reichweite soll so bis zu 3.200 Kilometer mit einer Tankfüllung betragen.

Das Fahrwerk setzt auf geschmiedete Radaufhängungen, die 20 Zoll große Räder führen. Vorn sind 255/35er Pneus aufgezogen, an der Hinterhand leiten 335/30er Pneus die Antriebskräfte weiter.

Praktisch machen den Iceni herausnehmbare Dachteile sowie ein Kofferraum im Heck, der mehr als die zwei obligatorischen Golfbags schlucken soll. Vor den sparsamen Fahrspaß haben die Briten aber einen Einstandspreis von umgerechnet etwa 95.000 Euro gesetzt. Aber noch bleibt Zeit zu sparen, denn vor Ende 2008 wird der Iceni nicht in Produktion gehen.

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