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Twintec

Neues Nachrüstsystem

Foto: Twintec

Eine Nachrüstlösung zur Verringerung von Rußpartikeln und Stickoxid-Emissionen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Dieselmotor hat der Abgasspezialist Twintec aus Königswinter entwickelt.

12.09.2007

Mit dem "Twin blue" genannten System erfüllten beispielsweise leichte Euro-3-Nutzfahrzeuge bereits heute die ab 2009 geltenden strengen Schadstoffgrenzwerte der Euro-5-Abgasnorm, teilt das Unternehmen auf der IAA in Frankfurt mit.

Twin blue kombiniert den Angaben zufolge den Rußfilterkat, den Twintec bereits zur Nachrüstung zahlreicher Pkw-Typen anbietet, mit der sogenannten SCR-Technologie: Dabei wird über eine Düse eine wässrige Harnstofflösung in das Abgassystem eingespritzt, die dort zu Ammoniak reagiert. In einem SCR-Katalysator reagiert das Ammoniak wiederum mit den Stickoxiden aus den Motorabgasen und wandelt sie in unschädlichen Stickstoff und Wasser um.

Nachrüstlösung für 4.000 Euro

Auf der IAA demonstriert Twintec das Nachrüstsystem in einem umgebauten Mercedes Sprinter. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers lassen sich mit einem solchen System Fahrverbote umgehen, die unzähligen Diesel-Pkw und leichten Nutzfahrzeugen drohen, wenn die Kriterien für das Fahren in Umweltzonen verschärft werden. Bislang ist die Zulassung nur von der Menge der ausgeschiedenen Rußpartikel abhängig.

Von 2010 an wolle die EU dafür jedoch auch die Einhaltung bestimmter Stickoxid-Grenzwerte vorschreiben. Laut Twintec erfüllen derzeit "weniger als zehn Prozent des europäischen Nutzfahrzeug-Bestandes" die aktuelle Euro 4- oder die zukünftige Euro 5-Norm. Einen Haken hat die Nachrüstlösung indes derzeit noch: Mit rund 4.000 Euro Einbaukosten wäre sie für viele private Autobesitzer und Gewerbetreibende wohl deutlich zu teuer.

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