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Jetzt ist Ford dran

Foto: UAW

Nach der höchstwahrscheinlichen Annahme eines neuen vierjährigen Chrysler-Tarifabkommens wird sich die US-Automobilarbeitergewerkschaft UAW (United Auto Workers) jetzt rasch Tarifverhandlungen mit Ford zuwenden.

Dies hat die "Detroit News" am Freitag (26.10.) in ihrer Onlineausgabe berichtet. Die Ratifizierung des Chrysler-Abkommens sei grundsätzlich gesichert, obwohl am Freitag noch eine wichtige Urabstimmung in einem Werk in Belvidere (US-Bundesstaat Illinois) stattfinde.

Nach Berechnungen der Zeitung haben bisher 57 Prozent der rund 45.000 Chrysler-Arbeiter dem Tarifabkommen zugestimmt. Es sind mehr als 50 Prozent der Stimmen für die Annahme notwendig. Die UAW nahm keine Stellung. Die Gewerkschaft hatte bereits vorher mit General Motors einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen.

Intensive Verhandlungen mit Ford könnten am Freitag anlaufen, schrieb die "Detroit News". Das Unternehmen äußerte sich hierzu nicht. Bei Ford stelle die Sicherung von Arbeitsplätzen die größte Herausforderung dar. Ford hatte im vergangenen Jahr vor allem wegen seiner schwer angeschlagenen nordamerikanischen Autosparte einen Verlust von 12,6 Milliarden Dollar verbucht. Das Unternehme könnte auf großzügigere Konditionen drängen als sie GM und Chrysler gewährt worden waren, schrieb die Zeitung.

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