Ultima GT-R

Briti-Wumme

Foto: Ultima 6 Bilder

Die britische Sportwagenmanufaktur Ultima hat mit ihrem Supersportler GT-R einen neuen Weltrekord für die Disziplin "Null auf 100 Meilen und zurück auf Null" aufgestellt. Und auch sonst stellt der Flitzer von der Insel so nahezu alle Konkurrenten in Sachen Fahrdynamik in den Schatten.

9,9 Sekunden zeigen die Stoppuhren bei der Rekordfahrt am 27. Juli 2005 für den Spurt aus dem Stand auf rund 161 km/h (100 mph) und zurück zum Stillstand. Für den Spurt auf 97 km/h (60 mph) benötigt der Brite dabei 2,7 Sekunden, 100 mph (161 km/h) sind nach 5,5 Sekunden erreicht. Für die anschließende Verzögerung bis zum Stillstand werden 3,9 Sekunden reklamiert.

Der bisherige Rekordhalter in allen diesen Disziplinen, der Ferrari Enzo Ferrari, benötigte für die Start-Stopp-Messung 10,9 Sekunden, für Null auf 60 mph 3,4 Sekunden, für Null auf 100 mph 6,7 Sekunden und für die Verzögerungswertung 4,0 Sekunden.

Seine Stärke schöpft der Ultima dabei aus einem 6,2-Liter-Chevy-V8, der vom US-Motorspezialisten Amerspeed auf 695 PS und ein maximales Drehmoment von 760 Nm gebracht wird und der mit dem nur 990 Kilogramm schweren GT-R leichtes Spiel hat. So leicht, dass sich der V8 erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 372 km/h den Fahrwiderständen beugen muss.

Supersportler zum Selberbauen

Im Zaum gehalten wird diese brachiale Kraft von einem stählernen Gitterrohrrahmen, der unter anderem auch die manuelle Getrag-Sechsgang-Box trägt. Formgebend setzen die Briten für den vier Meter langen, 1,85 Meter breiten und 1,07 Meter hohen Ultima Gfk-Bauteile ein. Zwischen den Achsen mit einem Abstand von 2,56 Meter finden auf lederbezogenen Sportschalensitzen zwei Passagiere Platz. In den Radhäusern drängen sich 9,5x18 Zoll große dreiteilige Felgen mit Reifen der Dimension 245/35 vorn und 13,5x18 Zoll große Felgen mit Pneus im Format 335/30 an der Hinterachse.

Gefertigt wird der Ultima entweder bei Ultima im britischen Hinckley oder in der eigenen Garage, denn der GT-R ist auch als Bausatz zu haben. Zum Netto-Preis von rund 23.000 Euro findet der Grundbausatz den Weg in die eigene Werkstatt. Für das potente Antriebsaggregat werden weitere 18.000 Euro fällig.

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