US-Absatz

Deutsche schwer gefragt

Die deutschen Autohersteller haben im September in den USA zumeist mehr verkauft als im Jahr zuvor. BMW , Volkswagen und Porsche steigerten ihren Absatz im hart umkämpften US-Markt. Daimler-Chrysler hatte dagegen weiter Probleme im US-Markt.

Sowohl die Marke Mercedes als auch die US-Tochter Chrysler verkauften im September wie bereits im August weniger als noch vor einem Jahr. Chrysler kündigte zudem an, seine Kaufanreizprogramme noch auszuweiten. Auch der weltgrößte Autohersteller General Motors verlängert seine Rabattprogramme. In den USA kämpfen vor allem die drei größten Hersteller GM, Ford und Chrysler mit hohen Rabatten und Nullfinanzierungen um die Gunst der Käufer. Bei der Nummer eins und zwei zahlte sich das auch aus: Bei GM (plus 13 Prozent auf 367.496) und Ford (plus 5 Prozent auf 294.991 Stück) zogen die verkauften Stückzahlen im September wieder an, während die Chrysler Group im September ihren Absatz weiter verringerte.

Toyota: Weiter hohe Zuwachsraten

Wenigstens konnte Chrysler trotz des 15-prozentigen Absatzrückgangs auf 147.114 Stück seinen dritten Platz unter den Autoverkäufern in den USA von Toyota zurückerobern. Der japanische Konzern, weltweit drittgrößter Autohersteller, war im August mit einem Rekordabsatz von rund 200.000 Stück an der Daimler-Chrysler-Tochter vorbeigezogen. Im September verkaufte Toyota mit 140.754 Stück 10,5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Europas größter Autokonzern Volkswagen konnte bei seiner Stammmarke VW im September nach rückläufigem August-Absatz den Verkauf im September wieder steigern. Die amerikanische VW-Tochter lieferte im September 27.904 Autos aus oder 1,5 Prozent mehr als im September 2002. Die VW-Marke Audi verbuchte dagegen binnen Jahresfrist einen Verkaufsrückgang von fünf Prozent auf 6.256 Autos.

Cayenne sorgt für Absatzsprung bei Porsche

BMW konnte seinen US-Absatz auch im September ausweiten. Der Konzern verkaufte mit den Marken BMW und Mini 18.828 Fahrzeuge und damit zwei Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Rückläufige Verkaufszahlen meldete dagegen Mercedes-Benz. Die Daimler-Chrysler-Tochter setzte mit 17.234 Fahrzeugen 1,4 Prozent weniger um als im Vorjahr.

Beim Sportwagenbauer Porsche sorgte der Geländewagen Cayenne, den es vor einem Jahr noch nicht gab, fast für eine Verdopplung der Absatzzahl. Die Stuttgarter verkauften in Nordamerika mit 2.498 Fahrzeugen 94 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr.

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