US-Absatz

Erfolgreicher Start in '06

Der amerikanische Automarkt hat im Januar einen überraschend guten Start für 2006 erlebt. Dabei schnitten die deutschen Anbieter sehr gut ab. Die japanischen und südkoreanischen Anbieter legten teilweise stark zu. Insgesamt verkauften die in- und ausländischen Anbieter in den USA mehr als 1,1 Millionen Autos oder sieben Prozent mehr als im Januar 2005.

General Motors (plus 6,0 Prozent), Ford (plus zwei Prozent) und Chrysler (plus fünf Prozent) konnten ihren Absatz ebenfalls steigern. Detroit kurbelte den Absatz allerdings nicht zuletzt durch eine deutliche Aufstockung seiner Flottenverkäufe an, sprich der Auslieferungen an Mietwagenfirmen und andere Großabnehmer, die nicht sehr gewinnbringend sind. Toyota legte um 14 Prozent zu, Honda um fast 21 Prozent und Hyundai um 16 Prozent.

BMW, Porsche, Volkswagen und Audi wiesen starke Zuwachsraten auf, während Mercedes-Benz sich leicht verbesserte. Dabei kurbelten vor allem neue Modelle der deutschen Autobauer die Nachfrage an.

Die Volkswagen of America, die US-Tochter der Wolfsburger, gab im Januar Vollgas und steigerte ihren Verkauf gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 28 Prozent auf 16.237 Autos. Dabei legten der Beetle um 22,6 Prozent, der Jetta um 36,9 Prozent und der neue Passat sogar um 81,8 Prozent zu. Dagegen gab es beim Touareg einen Rückschlag von 16,1 Prozent.

Audi of America lieferte 6.084 Autos aus oder 19,8 Prozent mehr als im Januar 2005. Dabei glänzten der neue A3, der A6 und der A8, während es beim A4 einen leichten Rückgang gab. Der amerikanische Audi-Chef Johan de Nysschen hofft mit Hilfe des neuen Geländewagens Q7 sowie anderen neuen Modellen für das Jahr 2006 auf einen Absatzrekord.

Cayman pusht Porsche - Mercedes setzt auf die S-Klasse

Die Porsche Cars North America profitierte von dem neuen Cayman S-Modell, von dem nach Darstellung des US-Firmenchefs Peter Schwarzenbauer innerhalb von zwei Wochen mehr als 1.000 Stück ausgeliefert wurden. Damit habe man die eigenen Erwartungen und die der Händler übertroffen. Porsche erhöhte seinen Absatz insgesamt um 48 Prozent auf das Rekordniveau von 3.232 Sportwagen und Cayenne-Geländewagen.

Die BMW Group, die für den BMW- und Mini-Verkauf in den USA zuständig ist, lieferte 22.218 Autos aus oder zwölf Prozent mehr als im Januar 2005. Der BMW-Absatz erhöhte sich dabei um 14 Prozent auf eine Rekordniveau von 19.274 Stück, während der Mini-Verkauf mit 2.944 Einheiten auf Vorjahresniveau lag. BMW legte mit seinen Pkw-Modellen um 23 Prozent zu. Dagegen fiel der Geländewagenabsatz um zehn Prozent.

Die Mercedes-Benz USA lieferte im Januar 12.469 Autos aus oder drei Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Die amerikanische Vertriebstochter der Stuttgarter profitierte von den neuen R-Klasse-Modellen und vor allem von dem neuen M-Klasse-Geländwagen. Dagegen gab es bei den C-, E- und S-Klassetypen Rückschläge. Von den neuen S-Klasse-Luxuslimousinen, die im Februar auf den wichtigen amerikanischen Markt kommen, verspricht sich da Unternehmen weitere Impulse.

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