US-Absatz

Goldener Oktober für BMW, Porsche und Mercedes

Die deutschen Hersteller haben sich im Oktober 2003 im deutlich schwächeren US-Automarkt zum Teil mit neuen Rekordzahlen profiliert.

Nach den enormen Verkaufsanreizen im dritten Quartal waren die in- und ausländischen Anbieter mit ihren Preisabschlägen im Berichtsmonat nicht mehr so großzügig.

General Motors musste im Oktober einen kräftigen Verkaufsrückgang von sieben Prozent auf 363.043 Autos hinnehmen. Bei Ford gab es eine Einbuße von zwei Prozent auf 282.468 Stück. Chrysler legte hingegen mit Hilfe des starken Dodge-Ram-Pickup um elf Prozent auf 166.262 Einheiten zu.

Ford-Verkaufschef Jim O'Connor rechnet für 2003 "mit einem starken Ausklang" und mit einem guten kommenden Jahr. GM-Verkaufschef John Smith konzedierte "einen leichten Kater nach den sehr starken Leistungen des dritten Quartals".

BMW mit Rekordabsatz - Mercedes S- und C-Klasse läuft gut

In Feierlaune können hingegen Porsche, BMW und Mercedes-Benz sein. Die Fahrzeuge der Bayern laufen weiter auf Hochtouren. Der Oktober-Absatz stieg gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 15 Prozent auf 22.685 Autos. Das war ebenso ein Rekord wie der Verkauf der ersten zehn Monate mit 226.868 Stück, plus zehn Prozent. Alle Modellgruppen legten zu, einschließlich des Mini.

Die Mercedes-Benz USA erhöhte ihre Oktober-Auslieferungen um 2,1 Prozent auf 19.273 Autos und den Absatz in den ersten zehn Monaten um 3,6 Prozent auf 178.720 Stück. Das waren ebenfalls Rekorde. Die C- und S-Klasse waren gefragt, während die Geländewagen der M-Klasse einen drastischen Verkaufsrückgang von 36,6 Prozent auf nur noch 2.111
Stück verbuchten.

Porsche machte mit Hilfe des Cayenne-Geländewagens einen rasanten Zwischenspurt und legte im Oktober in Nordamerika um 84 Prozent auf 2.655 Autos zu. Das war ein Absatzhoch für Oktober. Der 911er-Absatz behauptete sich, während der Boxster-Verkauf weiter fiel. Die amerikanische Porsche-Tochter hat im Januar-Oktober-Abschnitt 23.077 Kunden gewonnen, plus 26 Prozent.

Audi behauptet sich, VW bricht ein

Audi blieb im Oktober und in den ersten zehn Monaten des Jahres mit einem Absatz von 6.631 Autos beziehungsweise 70.230 Stück im US-Markt auf Vorjahresniveau. Der neue A8 und das A4 Cabriolet waren die Renner. Dagegen war der A6-Verkauf rückläufig.

Hingegen musst Volkswagen im Oktober einen Absatzrückgang von 5,4 Prozent auf 23.787 Einheiten hinnehmen und lieferte im Zeitraum Januar-Oktober 255.699 Autos aus (minus 11,7 Prozent). Der Verkauf des Geländewagens Touareg und des Beetle-Cabriolets läuft hervorragend, während der Jetta und der Passat Federn lassen mussten.

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