US-Absatz

Made in Germany gefragt

Für die deutschen Autobauer war der November auf dem wichtigen US-Markt ein guter Monat. Audi und Porsche verzeichneten sogar Rekordabsätze. Lediglich Daimler-Chrysler meldete im Vergleich mit dem Vorjahresmonat einen Rückgang beim Verkauf.

Die meisten Autos setzte die BMW Gruppe ab. Wie die US-Tochter des Unternehmens am Donnerstag (1.12.) mitteilte, wurden 26.844 Fahrzeuge verkauft - elf Prozent mehr als im Vorjahresmonat (24.095). Dabei verzeichnete die Marke BMW ein Absatzwachstum von 14 Prozent auf 23.673 Fahrzeuge. Von der Marke Mini wurden dagegen sechs Prozent weniger abgesetzt: 3.171 Minis wurden verkauft (Vorjahr: 3.363). Seit Jahresbeginn verkaufte die BMW Gruppe 278.120 Fahrzeuge abgesetzt - vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dagegen ist der US-Absatz von Daimler-Chrysler im November um drei Prozent gesunken. Wie der drittgrößte US-Autohersteller am Donnerstag mitteilte, wurden 178.182 Fahrzeuge abgesetzt. Dabei ging der Absatz von Mercedes-Benz USA um drei Prozent zurück - auf 18.284 Fahrzeuge. Der Absatz der Chrysler Group sank im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um drei Prozent auf 159.898 Fahrzeuge.

VW: Nur Jetta und Passat laufen

Eine rege Nachfrage bei den Modellen Jetta und Passat hat Volkswagen hingegen ein Absatzplus von 4,8 Prozent beschert. Insgesamt wurden im November 18.046 Fahrzeuge verkauft, teilte der Konzern am Donnerstag in Wolfsburg mit. Einbußen von 75 Prozent und fast 40 Prozent verzeichnete VW allerdings bei den Modellen Phaeton und Touareg. In den ersten elf Monaten ging der Gesamtabsatz auf dem US-Markt den Angaben zufolge um 15,5 Prozent auf gut 198.000 Fahrzeuge zurück.

Auch die VW-Tochter Audi hat im November in den USA deutlich mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Der Absatz sei um 15 Prozent auf 7.909 Stück gestiegen, teilte Audi of America in Auburn Hills mit. Dies sei damit der dritte Rekord-Monat in Folge. Stärkstes Modell sei erneut der Audi A4 gewesen. Von der Modell-Linie A4 und S4 seien im abgelaufenen Monat 5.067 Fahrzeuge verkauft worden, 33,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Sportwagenbauer Porsche meldete sogar das beste November-Ergebnis in Nordamerika in der Geschichte des Unternehmens. Insgesamt seien 2.794 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, 9,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern mit. Angeschoben worden sei der Verkauf durch die neue Sportwagen-Generation.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Neues Heft
Top Aktuell Elektrischer ABT e-Transporter VW ABT e-Transporter T6-Bus mit Elektroantrieb
Beliebte Artikel Mazda 6 Kombi, 07/2018, Facelift Mazda 6 Kombi (2018) Fahrbericht Außen und innen frisch gemacht Mercedes-AMG E53 Cabrio Mercedes E-Klasse Coupé und Cabrio 435 PS im AMG E 53 ab 81.592 Euro
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM Porsche 911 RSR mit Turbo? Renner mit geheimnisvollem Auspuff Toyota Supra - Sportcoupé - Fahrbericht Toyota GR Supra (2019) Erste Fahrt mit dem Japan-Sportwagen
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer Ford Sierra I Cosworth 1985 50 Jahre Ford RS Schnelle Escort, Sierra, Focus Girls & Legendary US-Cars 2033 Girls & Legendary US-Cars 2019 Pin-Up-Girls und Muscle Cars