US-Absatz

Premium floriert

Die deutschen Automobilhersteller haben im August auf dem US-Automarkt sehr unterschiedlich abgeschnitten. BMW, Mercedes-Benz und Porsche legten zu, während Volkswagen und Audi schwere Rückschläge verbuchten.

Dies geht aus den am Mittwoch (1.9.) veröffentlichten Verkaufszahlen der Autounternehmen hervor. Die Amerikaner hielten sich angesichts der stark gestiegenen Benzinpreise mit ihren Autokäufen sichtlich zurück. GM, Ford und Chrysler mussten sich trotz hoher Rabatte mit niedrigeren Verkaufszahlen begnügen.

VW und Audi sacken ab

Der VW-Absatz sackte im August gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 29,8 Prozent auf 22.724 Autos ab. Lediglich der Geländewagen Touareg legte weiter zu, während es beim Beetle, Passat, Golf und Jetta erhebliche Rückschläge gab. Die Volkswagen of America hat seit Jahresbeginn nur noch 174.658 Autos ausgeliefert, minus 14,4 Prozent.

Die Audi of America hatte im August einen Absatzrückschlag von 21,8 Prozent auf 6.473 Einheiten. Der Verkauf der A4- und der A6-Modelle war rückläufig, während die A8-Limousinen kräftig zulegten. Audi hat in den ersten acht Monaten 2004 in den USA 51.464 Autos untergebracht, minus 10,3 Prozent.

BMW, Porsche und Mercedes im Plus

Die BMW Group brachte es im amerikanischen Markt unter Einschluss der BMW- und der Mini-Modelle im Berichtsmonat auf einen Gesamtabsatz von 24.501 Autos, plus 6,2 Prozent. BMW lieferte dort seit Jahresbeginn 192.233 Autos aus, plus 3,2 Prozent. Das Unternehmen profitierte von dem X3-Geländewagen und den Sechsermodellen. Dagegen verlor BMW mit seinen anderen Serien im August an Boden.

Porsche erhöhte seinen US-Absatz im Berichtsmonat um 13 Prozent auf 2.562 Autos, wobei die 911er- und die Cayenne-Geländewagenmodelle höhere Absatzziffern verbuchten. Die Porsche Cars North America hat seit Jahresbeginn 11.420 Autos ausgeliefert, plus 16 Prozent.

Der Verkauf der Chrysler Group fiel um sechs Prozent auf 178.034 Autos, während Mercedes-Benz im August in den USA 17.984 Neuwagenkunden hatte, plus 2,3 Prozent. Chrysler verkaufte seit Jahresbeginn 1,5 (1,47) Millionen Autos oder zwei Prozent mehr als in den ersten acht Monaten 2003. Der Mercedes-Absatz lag mit 140.114 (142.213) Autos im Januar-August-Abschnitt um 1,5 Prozent niedriger.

Ford hat im August im heimischen Markt unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover 271.394 Autos untergebracht. Das entsprach einem deutlichen Rückgang von 13 Prozent. General Motors verbuchte im August einen Absatzrückgang von sieben Prozent auf 406.623 Einheiten.

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